Hoppe rechnet mit "Tatort"-Schreibern ab"

Bis Ludwigshafen? Zweifellos sind die Methoden, die das organisierte Verbrechen anwendet, nicht nur sehr effizient, sondern so beängstigend, dass sie wohl überall "effektiv" sind - auch Koppers junge Kollegin Johanna Stern sieht sich mit einer Drohung gegen ihre Kinder konfrontiert. Das nimmt Schauspieler Andreas Hoppe zum Anlass, mal richtig vom Leder zu ziehen: Die Drehbücher finde er quälend schlecht, die Zuschauer würden für dumm verkauft. In der "Neuen Osnabrücker Zeitung" klagte der 57-Jährige vor allem über schwache Drehbücher.

Alle Versuche von ihm und seiner Kollegin Ulrike Folkerts alias Kommissarin Lena Odenthal, daran etwas zu ändern, seien ins Leere gelaufen. Es habe sich einfach nichts verändert. "Man muss nicht immer alles erklären, als ob der Zuschauer blöd wäre". Gute Filme funktionierten nicht nur über die Texte, sondern ganz viel über die Atmosphäre, fügte der Schauspieler hinzu.

Nach 21 Jahren und 56 Filmen ist für Hoppe Schluss mit dem "Tatort".

Sandros Angst vor dem langen Arm der Stidda passt nur allzu gut zu dem Fall, den Lena Odenthal und Johanna Stern gerade bearbeiten müssen: In der JVA hat sich ein Mafia-Zeuge umgebracht, bevor er nach Italien überführt werden konnte.

Im Schnitt haben im vergangenen Jahr 8,91 Millionen Menschen jede Erstausstrahlung der "Tatort"-Krimis gesehen". Die Kombination aus Lederjacke, Wildpinkeln, aus bis in die Lächerlichkeit übertriebenem Männlichkeitsgehabe und behäbigem "Tatort"-Duktus ließen ihn immer wie eine Parodie wirken, oder wie ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie im deutschen Fernsehen schwierige Helden völlig unstimmig und oberflächlich erzählt werden".

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