Sicherheitslücke in Computerchips trifft viele Geräte

Computerchip

Cupertino Sicherheitslücken in Prozessoren sind auch in allen Apple-Geräten zu finden.

Durch die in dieser Woche bekanntgewordene Sicherheitslücke in Chips diverser Hersteller können zumindest theoretisch auf breiter Front Daten abgeschöpft werden. Forscher demonstrierten, dass es möglich sei, sich Zugang zum Beispiel zu Passwörtern, Krypto-Schlüsseln oder Informationen aus Programmen zu verschaffen.

► Sicherheitsforscher machten vor einigen Tagen bekannt, dass ganze Generationen von Computerchips anfällig für Attacken sind, mit denen Passwörter und Kryptoschlüssel gestohlen werden können. Die Forscher erklärten, sie wüssten nicht, ob die Sicherheitslücke bereits ausgenutzt worden sei, da die Attacken keine Spuren in traditionellen Log-Dateien hinterlassen würden. Der Aktienkurs von Intel sackte ab, der Konzern sah sich gezwungen, "irreführenden Berichten" zu widersprechen und betonte, es handele sich um ein allgemeines Problem. IT-Experten nennen zwei mögliche Angriffsszenarien: Mit "Meltdown" kann man Daten aus dem Betriebssystem abgreifen, mit "Spectre" Daten aus anderen Programmen. Man könne aber zumindest bekannte Schadsoftware durch Updates stoppen. Man habe die Attacke auf Chips von Intel und AMD sowie Arm-Designs nachgewiesen. In den meisten Fällen werde der Leistungsabfall aber bei maximal zwei Prozent liegen. Die Cloud-Schwergewichte Google, Microsoft und Amazon sicherten ihre Dienste mit Software-Updates.

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