Toter nach Lawinenunglück in Osttirol

Toter nach Lawinenunglück in Osttirol

Am Abend musste dann die Suche aufgrund der hohen Lawinengefahr unterbrochen werden.

Bei einem weiteren Lawinenabgang im Tiroler Kühtai dauerte die Suchaktion noch an.

Nach einem Lawinenabgang bei Kals in Osttirol am Freitag ist die Suchaktion nach einem der beiden Verschütteten am Samstag in der Früh fortgesetzt worden.

Der 25-Jährige aus Aschau im Chiemgau (Landkreis Rosenheim) konnte zunächst noch geborgen werden, bevor er für tot erklärt wurde. Das Schneebrett sei rund 400 Meter lang und 100 Meter breit gewesen. Als die beiden Männer am gestrigen Nachmittag nicht im Tal ankamen, alarmierte ein gemeinsamer Bekannter die Einsatzkräfte.

Der 25-Jährige konnte noch am Freitag gegen 16.45 Uhr mittels LVS geortet und aus rund zwei Metern Schnee geborgen werden, für ihn kam aber jede Hilfe zu spät. Da das Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) des Stephanskircheners offenbar kein Signal sendet, muss der gesamte Lawinenkegel durchkämmt werden. Gegen 15 Uhr entdeckten zwei Einheimische die Lawine und Spuren der zwei Männer. Sie begannen daraufhin sofort mit der Suche und setzten auch einen Notruf ab. Die Suche nach dem zweiten Verschütteten musste in den Abendstunden abgebrochen werden, weil Gefahr für die Retter drohte. Samstagfrüh soll der Einsatz fortgeführt werden. Die Lawine hatte sich gegen 13.00 Uhr im Bereich der sogenannten "Ladstatt" gelöst. Es ist jedoch unklar, ob es Verschüttete gibt. Zwei Personen starben. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

Ersten Erkenntnisse zufolge sollen die beiden Freunde gegen 12.30 Uhr in das "freie Skigebiet" eingefahren sein - also abseits der gesicherten Piste unterwegs gewesen sein.

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