Kurdenoffensive der Türkei kommt vor den UN-Sicherheitsrat

Angesichts der türkischen Militäroffensive gegen die kurdische YPG-Miliz in Syrien hat Frankreich eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats gefordert. Dies teilte der französische Außenminister via Twitter mit. Auf Twitter schrieb Le Drian, er habe mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu gesprochen und einen umfassenden Waffenstillstand und bedingungslosen Zugang für humanitäre Hilfe gefordert. Türkische Streitkräfte waren zuvor in die nordsyrische Provinz Afrin eingerückt, um von dort die Kurdenmiliz YPG zu vertreiben. Die Offensive müsse zeitlich und im Umfang begrenzt sein und zivile Todesopfer müssten vermieden werden, sagte eine Sprecherin des US-Außenministeriums. Bundesaußenminister Gabriel warnte gestern in Berlin vor unkalkulierbaren Folgen durch die militärische Konfrontation. Ähnlich äußerte sich Russland.

Die Türkei hatte die Offensive im nordsyrischen Bezirk Afrin der Nacht zum Samstag mit Luftangriffen begonnen. "Syrien: Ghouta, Idlib, Afrin - Frankreich fordert ein dringendes Treffen des Uno-Sicherheitsrates", schrieb Le Drian. Dieser werde nur "Terrorgruppen" helfen, zitierte die Nachrichtenagentur Irna einen Außenamtssprecher. Ziel der "Operation Olivenzweig" ist nach den Worten von Ministerpräsident Binali Yildirim die Schaffung einer 30 Kilometer breiten Sicherheitszone.

Sowohl die YPG als auch die Türkei sprechen von Erfolgen.

Die türkische Armee attackiert die kurdische YPG-Miliz im Norden Syriens. Von der Türkei unterstützte Rebellen der Freien Syrischen Armee (FSA) hätten ein kurdisches Dorf besetzt, ohne auf Widerstand gestoßen zu sein, verlautete aus türkischen Regierungskreisen.

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