BMW kauft DriveNow-Anteile von Sixt

BMW bezahlt Sixt aus

Der Autovermieter Sixt verkauft BMW seine Anteile am Carsharing-Anbieter DriveNow. Vorstandschef Erich Sixt hatte das Gemeinschaftsunternehmen mehrfach als "Juwel" gerühmt.

Sixt verkauft seinen 50-Prozent-Anteil für 209 Millionen Euro an BMW. Die Aufsichtsbehörden müssen der Transaktion zustimmen, die Freigabe wird im zweiten Quartal erwartet.

Der Artikel "BMW übernimmt Drive Now komplett" wurde am 29.01.2018 in der Kategorie News von ampnet mit den Stichwörtern Drive Now, BMW, Sixt, News, veröffentlicht.

Drive Now wurde 2011 als Joint Venture gegründet. Schon im Februar wollen die beiden Autohersteller demnach die Fusion der Carsharing-Gesellschaften bekanntgeben. Auch nach Abschluss des Verkaufs soll Sixt als starker Partner erhalten bleiben, so BMW. Alles was den Betrieb der flexiblen Kurzzeitleihe von Autos möglich macht, das sogenannte Backend samt der IT-Technik, soll aber zusammengelegt werden - was zu erheblichen Kosteneinsparungen führen dürfte. Außerdem solle eine gemeinsame Internetplattform die Dienste für die Kunden bündeln.

Beide Carsharing-Angebote basieren auf dem Prinzip der flexiblen Automiete, ohne feste Standplätze und mit minutengenauer Abrechnung. Der Erwerb der Sixt-Anteile ist nach Darstellung des Konzerns "der nächste logische Schritt" nach der Übernahme von Parkmobile LLC Anfang Januar dieses Jahres, mit der die BMW Group nach eigenen Angaben zum weltweit führenden Anbieter digitaler Parklösungen wurde. Sixt, das bislang die Hälfte von DriveNow besaß, hatte sich in der Vergangenheit gegen eine Fusion mit der Daimler-Tochter Car2Go gesträubt. DriveNow von BMW hat 6000 Autos und eine Million Kunden.

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