Kaffee-Milliardäre schlucken US-Brause Dr Pepper wird deutsch!

Die US-Firmen Dr Pepper Snapple und Keurig Green Mountain
schließen sich zu einem Getränkeriesen zusammen.
Mehrheitsgesellschafter wird mit 87 Prozent die Finanzholding JAB
der deutschen Milliardärsfamilie Reimann

Sie wird mit 87 Prozent Mehrheitsgesellschafter.

Der bereits zum deutschen Imperium gehörende Kaffeekapsel-Produzent Keurig Green Mountain wird dadurch zum Getränkegiganten. Durch die Fusion schließen sich die Hersteller der Getränke Dr Pepper und 7Up mit dem Heißgetränke-Spezialisten Keurig zusammen. Das fusionierte Keurig Dr Pepper werde eine "beispiellose Vertriebskapazität" haben und "praktisch jeden Konsumenten überall" erreichen, erklärte Keurig-Chef Bob Gamgort am Montag. Die Aktionäre von Dr Pepper Snapple erhalten 103,75 US-Dollar (83,4 Euro), ausgezahlt als Sonderdividende, und behalten einen Anteil von 13 Prozent am neuen, gemeinsamen Unternehmen.

Die Beteiligungsgesellschaft der Reimanns, JAB Holding, soll den Deal mit einer Investition von neun Milliarden Dollar finanzieren. Zuletzt bemühte sich JAB für neue Zukäufe um Geld von Investoren.

18,7 Milliarden Dollar soll das wert sein.

Die Nachricht ließ die Aktien von Dr Pepper vorbörslich um rund 35 Prozent steigen, zuletzt stand der Kurs noch immer mit 25 Prozent im Plus. Damit würden ihnen rund 18,7 Milliarden Dollar zufließen. Die Transaktion soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden. Die Reimann-Familie kontrolliert auch den Kaffeeriesen Jacobs Douwe Egberts ("Jacobs", "Tassimo", "Senseo"), was JAB zum weltgrößten Kaffeekonzern macht.

Die Ursprünge der Reimann-Dynastie reichen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zurück, als Johann Adam Benckiser und Karl Ludwig Reimann in Ludwigshafen eine Chemiefabrik aufbauten.

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