Russlands Team von Paralympics ausgeschlossen - Einzelstarts möglich

Team Russland

Das Russische Paralympische Komitee (RPC) bleibt jedoch suspendiert, da es bislang zwei Schlüsselkritierien, darunter die offizielle Anerkennung des McLaren-Reports, der Russland ein institutionalisiertes Dopingsystem attestiert, immer noch nicht erfüllt hat.

Das IPC hatte wegen des mutmaßlich staatlich organisierten Dopings in Russland russische Sportler von den Paralympischen Winterspielen zwar ausgeschlossen. 30 bis 35 saubere Athleten können aber unter neutraler Flagge starten. Das IPC gab am Montag in Bonn bekannt, dass der Ausschluss des Nationalen Paralympischen Komitees Russland (RPC) bestehen bleibt, nachweislich saubere Sportler aber unter neutraler Flagge teilnehmen dürfen.

Die Entscheidung kommt nicht überraschend.

Nach dem Startverbot für die Sommer-Paralympics 2016 in Rio de Janeiro folgt das IPC für Pyeongchang diesmal dem Vorbild des IOC und lässt ausgewählte russische Sportler unter neutraler Flagge zu. "Ich verstehe und akzeptiere seine Meinung, aber sowohl ich, als auch das IPC-Board haben eine andere", sagte der Brasilianer der Deutschen Presse-Agentur: "Wir sind uns sicher, dass die russischen Athleten, die teilnehmen werden, genauso sauber sind wie alle anderen". "Wir konnten den anderen Athleten nicht sicher sagen, welche ihrer russischen Gegner sauber waren und welche nicht", erläuterte der vor Kurzem neu ins Amt gewählte IPC-Präsident Andrew Parsons am Verbandssitz in Bonn die damaligen Hintergründe. "Das RPC hat große Fortschritte gemacht, und die müssen wir anerkennen". "Damals konnten wir nicht sagen, welche Sportler sauber sind und welche nicht", sagte Parsons. Starten dürfen einzelne Sportler im Biathlon, Ski alpin, Langlauf, Snowboard und im Rollstuhl-Curling.

Russische Politiker und Mitglieder des RPC werden nicht akkreditiert, auch russische Mannschaften dürfen nicht teilnehmen. In Rio etwa wurden für die mehr als 4300 Athleten bei den Paralympics nur 1500 Dopingtests angesetzt. Dabei ist das Kontrollnetz im Behindertensport noch weit weniger dicht als das olympischer Athleten. "Die Entscheidung des IPC ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar".

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) kritisierte die Entscheidung. Diese zeigten sich enttäuscht über die Entscheidung des Verbandes: "Leider hat sich das IPC nun irgendeinem Druck gebeugt".

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