Türkei bestätigt Einsatz von Leopard-Panzern in Syrien

Der türkische Präsident Erdogan zu Besuch auf der grenznahen Militärbasis in Hatay

Er vermeldet erste Erfolge. In der Nacht auf Sonntag, und damit eine Woche nach Beginn des Militäreinsatzes der Türkei in Nordwestsyrien, hätten die Angriffe Verstecken und Waffenlagern der kurdischen Volksschutzeinheiten YPG gegolten, teilten die Streitkräfte mit.

Am Freitag hatte Erdogan zudem angekündigt, dass die Offensive von Afrin aus nach Osten in Richtung der kurdisch kontrollierten Stadt Manbidsch und "bis zur irakischen Grenze" ausgeweitet werde. Manbidsch liegt in der Nähe der türkischen Grenze. Erst jetzt folgt die Bestätigung für ihren Einsatz. Die türkische Armee flog weiter Luftschläge.

Anfang vergangener Woche waren Bilder von Leopard 2-Panzern bei der Syrien-Offensive aufgetaucht. Trotz der Proteste Ankaras will Washington an dem Bündnis festhalten.

Ankara betrachtet die YPG als "Terroristen", weil sie enge Verbindungen zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) haben. Für die USA dagegen ist die YPG ein Verbündeter im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Die US-Armee ist in Manbidsch mit Spezialkräften präsent, sodass es zwischen den Nato-Partnern USA und Türkei zu Zusammenstößen kommen könnte.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu forderte am Samstag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu die USA dazu auf, ihre Truppen aus Manbidsch zurückzuziehen.

Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, H.R. McMaster, sagte am Freitagabend nach türkischen Angaben erneut zu, dass die USA die YPG in Syrien nicht länger mit Waffen beliefern werde.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien bestätigte den Angriff der Rebellen.

Der Berg gilt als wichtig, weil man von dort aus die Stadt Asas, die von pro-türkischen Rebellen gehalten wird, überblicken kann. Der türkische Staatssender TRT und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldeten zudem starken Beschuss vonseiten der Türken um den Berg Barsaja. Nach Angaben von Erdogan wurden bislang sieben türkische Soldaten und 13 FSA-Kämpfer getötet. Sie sprachen jedoch von 40 "Mitgliedern von Terrororganisationen", die laut Informationen aus der Region "neutralisiert" worden seien.

Seit Beginn der Offensive am 20. Januar seien 597 gegnerische Kämpfer "neutralisiert" worden, erklärte die TSK. Damit meint sie getötet, gefangen oder schwer verletzt. Die kurdischen Milizen bestätigten das zunächst nicht.

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