Staatliches Doping CAS hebt die meisten Russen-Sperren auf

Vorfreude auf Olympia sieht anders aus IOC-Präsident Thomas Bach bei einer Pressekonferenz

Der CAS hob am Donnerstag die vom IOC verhängten lebenslangen Olympiasperren gegen 28 russische Sportler auf, weil es keinen individuellen Verstöße gegen Anti-Doping-Regeln feststellen konnte. Zu der Gruppe zählen auch mehrere Olympiasieger und Medaillengewinner. Sie sollen bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi gedopt haben und somit Teil eines staatlichen Betrugssystems gewesen sein.

Das Internationale Olympische Komitee hat im Zusammenhang mit dem russischen Staatsdopingskandal vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS eine schwere Niederlage erlitten. Den Großteil der klagenden Wintersportler stellen aber die Ski-Langläufer mit Olympiasieger Alexander Legkow an der Spitze. Das NOK Russlands war nach der IOC-Entscheidung Anfang Dezember für die Winterspiele gesperrt worden. 169 Sportler aus Russland wurden bereits eingeladen, die nur unter neutraler Flagge starten dürfen. 39 russische Athleten hatten gegen ihre lebenslangen Olympia-Sperren Einspruch eingelegt. In den zurückliegenden Tagen waren die 39 Russen vom Sportgerichtshof angehört worden, ebenso wie Kronzeuge Grigori Rodschenkow, der frühere Chef des Anti-Doping-Labors Moskau, via Videoschalte und der Chefermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur, Richard McLaren. Die vom IOC eingesetzte Disziplinarkommission unter Leitung von Denis Oswald sah die Beweislast gegen die Russen nach weiteren "forensischen und analytischen Doping-Untersuchungen" als erdrückend an.

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