"Spiegel": KBA dürfte Modelle von Daimler und VW wegen Abgasmanipulation zurückrufen

Daimler VW

Bei einem Mercedes-Transporter und einem VW-Modell könnte es laut Medienberichten zu einem Rückruf kommen. Nun stehen VW und Daimler einem Bericht zufolge erneut Rückrufe ins Haus. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) plane für kommende Woche einen amtlichen Rückruf von Fahrzeugen des Mercedes-Transporters Vito, wie der "Spiegel" am Freitag berichtete. Zudem soll VW den Zulassungsbehörden beim Transporter T6 zu geringe Werte für den Ausstoß von Kohlendioxid angegeben haben. Die Einspritzung von Harnstoff ("AdBlue") in den SCR-Katalysator werde demnach reduziert, mit dem Effekt, dass die Reinigungsflüssigkeit nicht vor dem nächsten Serviceintervall nachgefüllt werden muss. Zuerst hatte vor einigen Tagen die "Bild am Sonntag" über die Vorwürfe berichtet.

Daimler weist die Vorwürfe gegenüber dem "Spiegel" von sich: "Ein kausaler Zusammenhang zwischen Serviceintervall und AdBlue-Verbrauch besteht nicht". Die Stuttgarter drohen mit "allen rechtlichen Mitteln", sollte das Kraftfahrt-Bundesamt wirklich Ernst machen.

Die Volkswagen-Nutzfahrzeugsparte will derweil das neueste Bulli-Modell T6 mit Dieselmotoren ab März wieder ausliefern. Mit neueren Systemen sollten die Probleme eigentlich nicht mehr auftreten. Im Porsche Macan habe das KBA gleich bis zu fünf fragwürdige Softwarefunktionen entdeckt. Es gehe um Tausende Wagen. VW bestreitet dies laut Bericht.

Dagegen hatte das Kraftfahrt-Bundesamt am Donnerstag BMW vom Vorwurf der Abgasmanipulation entlastet, die die Deutsche Umwelthilfe dem Autobauer vorgeworfen hatte. Dabei geht es um Software-Updates, mit der Dieselfahrzeuge weniger Stickoxide ausstoßen sollen, aber auch um Hardware-Nachrüstungen. FOCUS Online erklärt alle Hintergründe zum Thema.

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