Grabeskirche in Jerusalem wird am Mittwoch wieder geöffnet

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Aus Protest gegen den Gesetzesentwurf sowie die Steuerforderungen hatten Kirchenoberhäupter am Sonntag die Grabeskirche bis auf weiteres geschlossen. Jedes Jahr kommen Hunderttausende Besucher. Das erklärten Kirchenführer am Dienstag, dem dritten Tag der Schließung. Mit dem jüngsten Erlass der Regierung erreiche die systematische Kampagne ihren Höhepunkt: "Ein diskriminierendes und rassistisches Gesetz visiert ausschließlich das Eigentum der christlichen Gemeinschaft im Heiligen Land an", heißt es in dem Schriftstück. Ferner sollen Massnahmen der Stadt zur Erhebung der Steuern und Rechtsvorhaben in Sachen Landverkäufen der Kirchen vorerst eingestellt werden. Die Kirchen beharren auf ihrer Steuerbefreiung. Dabei sollen auch die Kirchen einbezogen werden. Rein religiös genutzte Liegenschaften sind von der städtischen Grundsteuer ausgenommen. Die Kirche zählt zum Unesco-Welterbe. Bei der Staatsgründung 1948 hatte Israel zunächst die entsprechenden Regelungen aus der britischen Mandatszeit übernommen, die nach alter Tradition die Kirche von jeglichen Steuerzahlungen befreiten. Sie hatten am Sonntag die Schließung angeordnet, um gegen Steuerforderungen sowie gegen eine geplante Landrechts-Reform der israelischen Regierung zu protestieren. Deren Arbeit dauert seither an. Konkret geht es um mehrere Vorhaben: Eine Steuerpflicht für Kirchen und ein Gesetz, das dem Staat erlauben soll, Grundstücke der Kirche zu enteignen.

In einer gemeinsamen Stellungnahme lobten sie die vorangegangene "konstruktive Intervention" des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Streit zwischen den Kirchen und den israelischen Behörden.

Nun sei die Debatte um eine Woche verschoben worden, um in dieser Zeit das Gespräch mit den Kirchen zu suchen, so Azaria laut Medien.

Für Hospiz-Rektor Bugnyar ist das eine Wortwahl, die schon in eine antisemitische Richtung geht: "Jetzt mit Christenverfolgung zu kommen und Vergleiche zu ziehen - da muss ich gerade als Leiter einer österreichischen, katholischen Einrichtung sagen: So kann und darf man nicht argumentieren", betonte er gegenüber dem "Standard".

Medienberichten zufolge sagte sie, es gehe bei dem Entwurf in erster Linie darum, mit den Käufern eine Verhandlungslösung zu erzielen. Nach Asarias Darstellung will sie mit dem Gesetz Bewohner von Grundstücken schützen, das die Kirche viel zu billig an private Bauunternehmer verkauft habe.

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