Facebook testet erneut Gesichtserkennung in Deutschland

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Als die Gesichtserkennung vor knapp sieben Jahren das erste Mal auch in Europa von Facebook eingeführt wurde, stieß die Funktion auf viel Kritik und wurde schließlich nach einer Klage eines deutschen Datenschutzbeauftragten wieder entfernt. Mit ihr wird der Datenschutz in der EU verschärft. Sie wird von Facebook lediglich vorgeschlagen und muss vom Nutzer aktiv eingeschaltet werden. Sie können sie auch wieder ausschalten. Damit wolle man verhindern, dass Menschen sich mit einer falschen Identität auf Facebook ausgeben. Um diesem Vorwurf entgegenzutreten, sollen die Nutzer frei wählen können, ob sie die Funktion nutzen oder nicht. Wenn der User nichts unternehme oder den Vorschlag ablehne, bleibe die von Datenschützern kritisierte Gesichtserkennung ausgeschaltet. Das Unternehmen hatte die Technik für alle Mitglieder des Netzwerks automatisch aktiviert. Der Test soll sich zunächst auf einen "kleinen Prozentsatz" der Nutzer beschränken.

Einigen Nutzern steht die neue Funktion allerdings nicht zur Verfügung.

Zum anderen böte es laut dem Internet-Konzern einen einen effektiven Schutz gegen Missbrauch der Bilder: Wenn ein Nutzer beispielsweise das Profilbild eines Anderen verwendet oder Fotos und Videos mit dessen Gesicht ohne dessen Zustimmung hochlädt, so wird der Betroffene informiert. Auch hier seht Ihr dann direkt oder nach ausrollen der Funktion den Eintrag „Wer kann Markierungsvorschläge sehen, wenn Fotos mit Personen hochgeladen werden, die dir ähneln“. Anschließend kann er sich selbst markieren oder den Hochladenden kontaktieren, falls er nicht einverstanden ist.

Facebook testet erneut Gesichtserkennung in Deutschland

Das Leben für Nutzer mit Sehschwäche soll durch Gesichtserkennung angenehmer werden. Schon jetzt scannt Facebook Bilder, erkennt Gegenstände darauf und erstellt Texte, um sie vorlesen zu lassen.

Um die Facebook Gesichtserkennung für Fotos in der Apple oder Android App deaktivieren oder aktivieren zu können geht Ihr in der App über die drei Striche und wählt dort dann „Privatsphäre auf einen Blick“ aus. In Verbindung mit der Gesichtserkennung kann Facebook dann zuverlässig alle abgebildeten Personen benennen - oder zumindest diejenigen, welche die Gesichtserkennung aktiviert haben.

"Die Verwendung der Gesichtserkennung ist völlig freiwillig", teilte Facebook in einem Blog-Eintrag mit.

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