Fitbit sieht seine Zukunft in Smartwatches

Fitbit sieht seine Zukunft in Smartwatches

Fitbit machte im vierten Quartal 2017 zudem 45,5 Millionen Dollar Verlust.

Passend zum Frühlingsbeginn, wenn es Jogger wieder ins Freie treibt, bringt Fitbit das Ergebnis seiner neuesten Kooperation auf den Markt: seine Fitbit Ionic in der Adidas-Edition. Das teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Umsatz verzeichnete einen Rückgang von 3 Millionen US-Dollar auf 571 Millionen US-Dollar. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte sich das Minus noch auf 146,3 Millionen US-Dollar belaufen. Allein im Kernmarkt USA ging der Umsatz um 13 Prozent auf 330 Millionen US-Dollar zurück.

Selbst die ersten Smartwatches mit Fitness-Funktionen, beispielsweise die Gear-Serie von Samsung, konnten Fitbit keine Konkurrenz machen. Der Absatz von Fitbit fiel von 6,5 Millionen Geräten im vierten Quartal 2016 auf nur noch 5,4 Millionen Geräte im vierten Quartal 2017. Die Produktpalette sei 2017 noch zu stark auf Fitnesstracker ausgerichtet gewesen und der Absatz der eigenen Smartwatch Fitbit Ionic (Test auf Golem.de) sei unter den Erwartungen geblieben, räumte die Firma nach US-Börsenschluss am 26. Februar 2018 ein.

Zusätzlich kann der Träger von den bekannten Features der Fitbit Ionic profitieren, wie dem automatischen Aktivitäts- und Schlaftracking, GPS, NFC-Zahlung, Wasserfestigkeit bis zu 50 Metern, fünftägigem Batterieleben und unzähligen Entwickler-Apps.

Dennoch sei der durchschnittliche Preis eines verkauften Fitbit-Geräts dank der Ionic um ein Fünftel auf 102 Dollar gestiegen.

Um am Markt bestehen zu können und den Kundenwünschen nach Smartwatches zu entsprechen, plant Fitbit für dieses Jahr, eine komplette Smartwatch-Familie auf den Markt zu bringen. Sie soll Athleten jeden Levels bei der Optimierung ihrer Leistungsfähigkeit durch ein gezieltes und anspruchsvolles Training, das auf die Verbesserung der Lauf-Performance zielt, unterstützen.

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