Security: GitHub von neuartiger, schwerer DDoS-Attacke betroffen

Security Git Hub von neuartiger schwerer DDoS-Attacke betroffen

Es ist die bislang größte sogenannte Distributed-Denial-of-Service-Attacke, die registriert wurde. Denn um ein derartiges Server-Bombardement auszulösen, braucht man nicht viel Fachwissen.

Die Entwickler-Plattform GitHub wurde am vergangenen Mittwoch, den 28.

Angriffe in einer Größe wie sie durch "Memcached Reflection" verursacht werden, können nach Angaben des Unternehmens nicht ohne Weiteres von Rechenzentrumslösungen abgewehrt werden, sondern erfordern die Unterstützung von Upstream ISPs und/oder Cloud-basierten DDoS-Security-Services. Der bei der Attacke generierte Traffic von 1,35 Terabit in der Sekunde stellt einen Rekord da.

Der Angriff auf GitHub hingegen nutzte eine infrastrukturelle Schwäche zahlreicher Web-Angebote aus.

GitHub ist ein beliebtes Ziel für Attacken dieser Art. So gab es 2015 einen fünf Tage währenden Angriff, hinter dem damals die chinesische Regierung vermutet wurde. Laut der Analyse von GitHub habe sich die DDoS-Attacke so um den Faktor 51.000 verstärkt, da für jedes Byte, das die Angreifer von ihren System an die Memchaced-Server geschickt hatten, beim Angriffsziel 51 KB ankamen. Wenige Minuten später ging ein zweiter, schwächerer Angriff mit immerhin noch rund 400 Gbit/s ein. Denn bei GitHub hat man wohl die Nummer von Anti-DDoS-Dienstleister Akamai in der Kurzwahl eingespeichert, entsprechend schnell konnte man reagieren.

Ein neuer DDoS-Angriffsvektor wurde identifiziert: UDP-basierte Reflection-Angriffe, die von ungeschützten Memcached-Servern stammen. Diese sind öffentlich erreichbar und konnten laut Cloudflare besonders effektiv für diesen DDoS-Angriff eingesetzt werden.

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