Mordversuche mit Insulin - Polizei verhaftet Pfleger

Die Polizei München sucht nach weiteren Opfern von Grzegorz Stanislaw Wolsztajn

Der Mann sitzt seit Faschingsdienstag in der JVA Stadelheim in Untersuchungshaft.

Der Beschuldigte stammt aus Polen. Die Polizei sucht nach Informationen zum Krankenpfleger Grzegorz Stanislaw Wolsztajn (36), der sich bereits in Polizeigewahrsam befindet. Außerdem soll er mehrere Pflegebedürftige ausgeraubt haben. Die Polizei sucht mit einem Foto des Täters nach weiteren Zeugen. Am Rosenmontag rief er selbst den Pflegenotruf, weil er den von ihm betreuten 87-jährige Rentner bewusstlos im Bett aufgefunden hätte.

Als die Leiche weiter untersucht wurde, stellten die Ärzte Auffälligkeiten fest, die eine nicht natürliche Todesursache nahelegten. Zudem wurden beim Pfleger Bargeld und EC-Karten aus den Beständen des verstorbenen Rentners gefunden. Weitere Angaben machte er nicht.

Die Staatsanwaltschaft beauftragte daraufhin einen Haftbefehl wegen des Tatvorwurfes des Mordes und des Raubes mit Todesfolge. Vier dieser Betreuungspersonen mussten in teilweise lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Bei allen ist ein nicht erklärbarer, teils extrem niedriger Blutzuckerwert festgestellt worden. Durch medizinische Notfallmaßnahmen konnten alle vier überleben, eine der Personen starb jedoch zwei Monate später. Ob hierbei ein kausaler Zusammenhang vorliegt, muss ein rechtsmedizinisches Gutachten noch klären.

Eine weitere Person jedoch verstarb nur wenige Tage nach der Ankunft des 36-Jährigen. Die genauen Umstände des Todes bedürfen demnach weiterer Ermittlungen. Drei weitere soll er ebenfalls bestohlen haben. Bislang konnten etwa 20 Personen von der Polizei ermittelt werden, die von ihm "betreut" wurden. Bei vielen vom Pfleger betreuten Personen wurde sein Vertrag vorzeitig beendet.

Eine Sonderkommission soll nun mit einer bundesweiten Fahndung herausfinden, wo Wolsztajn noch beschäftigt war. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, 80333 München, Ettstraße 2, Tel. 089/2910-0 oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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