Bistum Mainz: Kardinal Lehmann ist tot

Karl Kardinal Lehmann

Er starb am frühen Sonntagmorgen im Alter von 81 Jahren in seinem Haus in Mainz, wie das Bistum mitteilte. Im Mai 2016 war Lehmann mit 80 Jahren in den Ruhestand gegangen. Der Termin für die Beerdigung und weitere Hinweise, wie die Bevölkerung von Kardinal Lehmann Abschied nehmen kann, werden vom Bistum in Kürze bekannt gegeben.

Er war einer der bekanntesten Theologen Deutschlands: Der langjährige Mainzer Bischof, Kardinal Karl Lehmann, ist am Sonntag den Folgen eines Schlaganfalls erlegen.

Im September 2017 hatte Lehmann einen Schlaganfall erlitten. 2016 ging der Kardinal mit dem Segen des Papstes Benedikt XVI. Aus Altersgründen hatte er den Papst darum gebeten, seinen Dienst zu beenden. Seit Dezember vergangenen Jahres wurde er schließlich in seinem Zuhause in Mainz versorgt. Danach wollte Lehmann weiter in Theologie, Philosophie und Ökumene tätig sein.

Er bezog in vielen Debatten klar Stellung - zum Beispiel mit seinem gemäßigt liberalen Kurs bei der Schwangeren-Konfliktberatung und bei wiederverheirateten geschiedenen Katholiken. Er setzte sich für ein Diakonenamt für Frauen ein. Lehmann war von 1987 bis 2008 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Lehmann zeigte sich beunruhigt über die AfD und hielt sie aus christlicher Sicht nicht für wählbar. Er erhielt sogar von der Evangelischen Kirche Deutschland 2016 als erster katholischer Träger die Martin-Luther-Medaille - für seine Verdienste um die Verständigung zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche. Als einen der Höhepunkte in seiner Zeit als Mainzer Bischof bezeichnete er einmal den Katholikentag 1998 in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Dieser Finanzskandal hatte viele Kirchenaustritte zur Folge.

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