Hunderttausende zu Protesten gegen Waffengewalt weltweit erwartet!

Weiterer Protest nach der Schießerei in in Parkland

Weltweit gibt es Solidarität, auch in Berlin.

Mehr als einen Monat nach dem Massaker an einer Schule in Florida haben überlebende Schüler für Samstag eine Grossdemonstration gegen Waffengewalt in Washington organisiert - es werden Hunderttausende Teilnehmer erwartet.

Die Kriegsgegner hatten dazu aufgerufen, den Schülern in den USA bei ihrem „Marsch für unsere Leben“ ihre Solidarität zu bekunden. Mehr als 500 000 Teilnehmer werden den Veranstaltern nach erwartet. Auch viele Eltern schlossen sich an.

In Parkland selber versammelten sich am Samstag ebenfalls Tausende zu einer Kundgebung. In kämpferischen und bewegenden Reden sagten überlebende Schüler des Blutbades der mächtigen Waffenlobby NRA den Kampf an - und Politikern, die sich von ihr im Wahlkampf unterstützen lassen. Sogar in China sollen sich Menschen zu Demonstrationen versammelt haben. Auch in Deutschland waren Kundgebungen geplant. Schülerin Emma Gonzalez, die zu einem der Gesichter des Protestes geworden ist, forderte: "Geht wählen!"

Schüler bei einer Solidaritätskundgebung vor dem Weißen Haus in Washington. "Und wir werden weitermachen, bis unsere Stimmen gehört werden", sagte Schüler David Hogg von der betroffenen High School in Parkland.

Bei der Demo sollten auch Stars wie Miley Cyrus und Ariana Grande auftreten. Auch US-Schauspieler George Clooney und seine Frau Amal, die Moderatorin Oprah Winfrey und der Regisseur Steven Spielberg stellten sich an die Seite der Schüler. Der Aufruf kam von den Überlebenden des Schulmassakers in Florida. "Ihr macht mich wieder stolz auf mein Land", erklärte der 56-Jährige in dem von der britischen Zeitung "The Guardian" veröffentlichten Schreiben. Die jugendlichen Anti-Waffen-Aktivisten erhalten prominente Unterstützung.

Offenbar mit Blick auf den Massenprotest stellte die US-Regierung aber ein Verbot von Schnellfeueraufsätzen in Aussicht. Das Justizministerium wolle "Bump Stocks" der Kategorie Maschinengewehre zuordnen, teilte Justizminister Jeff Sessions am Freitag (Ortszeit) mit.

Einen solchen Aufsatz benutzte im Oktober 2017 der Todesschütze Stephen Paddock bei seinem Anschlag auf Konzertbesucher in Las Vegas. Die Öffentlichkeit hat jetzt noch 90 Tage Zeit, sich zu dem Sessions-Vorschlag zu äußern. "Wenn Ihr glaubt, dass heute gut ist, dann wartet erst mal morgen ab!".

Related:

Comments

Latest news

Slot Game Symbols To Wish For
It is widely credited with setting the trend of using playing card symbols on the reels, as well as things like bells. In the online slot world this happens more often than not due to the number of pay lines that are genuinely present.

Emery vor dem Aus PSG-Profi plaudert Trainer-Wechsel aus!
Luis Enrique, Antonio Conte, Mauricio Pochettino und Carlo Ancelotti stehen zudem auf dem Wunschzettel des Scheichklubs. Meunier, dessen Vertrag bei PSG bis 2020 läuft, auf die Frage nach seinen Plänen: "Ich warte noch ab".

Prozent Tschentscher für die Bürgermeister-Wahl nominiert
Scholz trat anschließend offiziell als Landesparteichef der Hamburger SPD zurück und schlug Leonhard als Nachfolgerin vor. Dafür erhielt der 52 Jahre alte bisherige Finanzsenator der Stadt bei dem Parteitag am Samstag 337 von 354 Stimmen.

Grand Prix-Siegerin: Schlagerstar Lys Assia (94) ist tot
Der Komponist des deutschen Siegertitels 1982, "Ein bisschen Frieden" von Nicole, hatte für Assia ein Chanson geschrieben. Nur 5,46 Prozent der Stimmen entfielen nach Angaben des Schweizer Fernsehens auf Assia.

Geldbote bei Ikea in Köln ausgeraubt: Fluchauto in Brand gesetzt, Täter untergetaucht
Sie berichteten der Polizei, dass sie zwei Männer beobachtet hatten, die zu Fuß in Richtung Stormstraße davongelaufen seien. In Köln hat ein Mann einen 60-jährigen Fahrer eines Geldtransporters mit einer Schusswaffe bedroht und ausgeraubt.

Other news