Brasilien fürchtet sich vor dem "Gespenst des 7:1"

Real-Madrid-Star Marcelo hat eine offene Rechnung er stand beim 1:7-Trauma auf dem Platz

"Das hat psychologisch eine sehr große Bedeutung, da muss man sich gar nichts vormachen".

Es ist das erste Wiedersehen nach dem 7:1-Triumph des DFB-Teams im WM-Halbfinale vor vier Jahren.

Der fünffache Weltmeister Brasilien trifft heute (20.45 Uhr, live, ZDF) im mit über 70.000 Zuschauern ausverkauften Olympiastadion auf die Auswahl von Joachim Löw. "Wer sich eine Abfuhr einfängt, vergisst diese nicht. Das ist lehrreich", meinte Tite im Rückblick auf die Niederlage im Halbfinale der WM 2014. Die Wunde sei noch immer offen.

Den deutschen Weltmeistern war vor dem Brasilien-Duell nicht nach nostalgischen Ausflügen zumute. "Nein, das ist vorbei", sagte Mats Hummels, der bei der Demütigung 2014, bei der man schon zur Pause 5:0 führte, dabei war. Der Bayern-Innenverteidiger betonte vielmehr die Klasse des Gegners. "Es wird wieder ein sehr guter Härtetest". Wie beim WM-Duell vor vier Jahren wird auch dieses Mal der brasilianische Superstar Neymar verletzt fehlen.

Am Sonntagnachmittag kann Löw seine Brasilien-Pläne im Geheimtraining einem ersten Praxistest unterziehen. "Jeder kennt seine Qualitäten", sagte Tormann Marc-André ter Stegen.

Drei Veränderungen hatte Löw gleich nach dem intensiven Spiel gegen die Spanier angekündigt: Herthas Marvin Plattenhardt sowie die beiden Manchester-City-Profis Ilkay Gündogan und Leroy Sané dürfen sich beweisen.

Der Einsatz von Khedira im zweiten Teil des doppelten WM-Härtetests der deutschen Nationalmannschaft gegen Brasilien ist weiter ungewiss.

Gelegenheit zur Wiedergutmachung hat auch Frankreich, das in St. Das 2:3 gegen Kolumbien ließ am Freitagabend in St. Denis einen leicht gereizten Didier Deschamps zurück.

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