Chinesische Raumstation wird über Ostern zur Erde stürzen

Außer Kontrolle Chinesische Raumstation stürzt in Kürze auf die Erde

Das Problem: Erst wenige Stunden davor wird der genaue Zeitpunkt des Absturzes feststehen.

Bereits seit rund zwei Jahren ist die unbemannte Raumstation der Chinesen nicht mehr kontrollierbar und fliegt im Weltall umher. Bisher ist nur klar, dass sie über Ostern auf der Erde aufschlagen soll.

Der Himmelspalast, wie "Tiangong-1" auch genannt wird, ist 8,5 Tonnen schwer und zwölf Meter lang. Sie lässt sich nicht mehr steuern und wird deshalb unkontrolliert abstürzen. Nur Bauteile aus Titan und Edelstahl halten der Hitze stand. Nein, natürlich nicht. Etwa eineinhalb bis 3,5 Tonnen der "Tiangong 1" werden beim Eintritt in die Atmosphäre nicht verglühen und sich ihren Weg bis zur Erdoberfläche bahnen. Sie könnten auf Festland stürzen.

Chinesische Raumstation wird über Ostern zur Erde stürzen

Österreich, die Schweiz und Deutschland werden den Angaben zufolge nicht betroffen sein. Krag spricht von einem erdumspannenden Gürtel von 43 Grad südlich bis 43 Grad nördlich des Äquators. Damit können sie alle Kontinente (außer die Antarktis) und alle Ozeane treffen. "Die Wahrscheinlichkeit, von einem Trümmerteil verletzt zu werden, ist so hoch wie die Möglichkeit, von einem Blitz zweimal in einem Jahr getroffen zu werden". Die Trümmer fielen ab 30 Kilometer Höhe mit der normalen Fallgeschwindigkeit. Auf dem 43. Grad nördlicher Breite liegt etwa Marseille.

In der Absturzregion befindet sich viel Wasser und Wüste. "Es fällt nicht alles auf einen Fleck, sondern verteilt sich über eine Schleppe von 1000 bis 1200 Kilometern", so Krag. Ein Krater wird deshalb - anders als bei einem Meteoriteneinschlag - nicht entstehen.

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