Schweinfurt: Chemikalien gefunden - Wohngebiet evakuiert

Polizeiabsperrung in Schweinfurt wegen Chemikalienfund | Bild News5

In einer Obdachlosenunterkunft in Bayern hat die Polizei Chemikalien entdeckt, aus denen Sprengstoff hergestellt werden kann. Gegen sie werde wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz ermittelt. Wie Experten vor Ort mitteilten, handelte es sich bei der Maßnahme um die Hauptsprengung. Natürlich in sicherer Umgebung.

Ermittlungen auf HochtourenDie Ermittlungen hinsichtlich der Herkunft und der Bestimmung der Stoffe laufen auf Hochtouren. Bei drei Verdächtigen habe sich der Verdacht erhärtet, dass sie mit den Stoffen in Verbindung stehen könnten.

Bei der Zwangsräumung einer Wohnung wurden im Keller eines Mehrfamilienhauses Chemikalien und Substanzen gefunden, die zusammengesetzt zur Herstellung von Rohrbomben benutzt werden können. Das bestätigte Polizeisprecher Andreas Laake gegenüber merkur.de. Drei Männer und eine Frau werden zunächst festgenommen. Ob sie alle dort gemeldet waren, wollte Laake aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen. Dabei entstand ein Knall, der hunderte Meter weit zu hören war.

In der eingerichteten Notunterkunft wurden zunächst noch etwa 20 Personen betreut, die von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen waren.

Derzeit werde die Wohnung weiter untersucht - auch nach möglichen Anschlagsplänen. Bisher sei über Terrorpläne nichts bekannt. Wie vor Ort zu erfahren war, läuft bis jetzt alles nach Plan. Die Polizei geht davon aus, dass der Einsatz noch länger dauert.

Die Beamten evakuierten das Gebäude und sperrten das Gebiet weiträumig ab.

Im Umkreis der Euerbacher Straße ist ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften.

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