Trainerabschied: Nizza legt Preis für Favre fest

Mohamadou Idrissou hatte in Gladbach Mühe mit Trainer Lucien Favre. Getty Images

Jetzt ist Lucien Favre (60) laut französischen Medien wieder frei für die Bundesliga.

Nach Gesprächen mit Favre sollen die Nizza-Bosse davon ausgehen, dass der Schweizer seinen Kontrakt nicht erfüllen wird. Für 3 Mio Euro Ablöse kann der eigentlich noch bis 2019 laufende Vertrag aufgelöst werden. 'France Football' schreibt von einer "freundschaftlichen Trennung". Der FC Bayern und Borussia Dortmund beschäftigen sich derzeit intensiv mit der Trainer-Frage. Die Münchner sind schon fast verzweifelt auf der Suche nach einem Nachfolger von Jupp Heynckes, den es trotz mehrerer Charme-Offensiven speziell von Präsident Uli Hoeneß nach der Saison heim zu seinem Bauernhof in Schwalmtal am Niederrhein zieht.

Der saudi-arabische Klub Al-Nasr war wohl ebenfalls an Favre interessiert, einen Wechsel dorthin schloss der Nizza-Trainer aber aus.

Mit Dortmund soll Favre bereits im vergangenen Sommer in Kontakt gestanden haben. Favre blieb in der Ligue 1 und ließ sich als Gegenleistung die Ausstiegsklausel in seinen Vertrag einbauen.

Auch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hält große Stücke auf den früheren Bundesliga-Trainer (Hertha, Gladbach). Das Anforderungsprofil des Rekordmeisters würde er jedenfalls erfüllen. Zudem spricht er fließend Deutsch - und wäre danke der Klausel verhältnismäßig günstig zu haben.

Related:

Comments

Latest news

Betrügerischer Bankrott Günther Krause droht Haftstrafe
Krause hatte wegen eines ähnlichen Falls bereits vor Jahren eine Bewährungsstrafe kassiert. Nach seinen Angaben summierten sich die Verbindlichkeiten der Firma auf rund 820 000 Euro.

Schläge auf den Kopf: Politikerin Ditfurt mit Eisenstange attackiert!
Ditfurth war auf dem Weg von Frankfurt nach Freiburg, wo sie anschließend wie geplant einen Vortrag im Stadttheater hielt. In diesem Zug soll ihr ein Unbekannter "zweimal schnell und mit voller Wucht von hinten auf den Kopf" geschlagen haben.

Schweinfurt: Chemikalien gefunden - Wohngebiet evakuiert
In einer Obdachlosenunterkunft in Bayern hat die Polizei Chemikalien entdeckt, aus denen Sprengstoff hergestellt werden kann . Ermittlungen auf HochtourenDie Ermittlungen hinsichtlich der Herkunft und der Bestimmung der Stoffe laufen auf Hochtouren.

Gebrauchtwagen zum Discounter-Preis? Lidl verkauft jetzt auch Autos
Jetzt scheint der Handel mit gebrauchten Dienstwagen das Geschäftsinteresse der Schwaben geweckt zu haben. In einer neuen Kooperation mit BMW soll ein Konzept entstehen, dass den Verkauf von Autos vorsieht.

Islands Politiker boykottieren Fußball-WM in Russland
Daraus ergebe sich auch der politische Boykott der WM, teilte das isländische Außenministerium mit. So wiesen unter anderem die USA und Deutschland mehrere russische Diplomaten aus.

Other news