Bavaria findet keine Hinweise für Übergriffe Wedels

Das Unternehmen hatte ein Rechercheteam mit der internen Prüfung der Filme "Der König von St".

Die Produktionsfirma Bavaria-Film hat nach eigenen Angaben keine Beweise für sexuelle Übergriffe durch den Regisseur Dieter Wedel gefunden. "Die Affäre Semmeling" (2001) und "Gier" (2009) beauftragt. "Pauli", zu überprüfen. In einer Erklärung der Bavaria-Film heißt es nun, die in der Presse erhobenen Anschuldigungen des sexuellen Missbrauchs bis hin zur Vergewaltigung könnten bei diesen Produktionen nicht belegt werden.

Die Bavaria äußert sich dennoch kritisch gegenüber dem Regisseur, Verhaltensweisen von Wedel gegenüber Mitarbeitenden seien nach dem heute gültigen Verhaltenskodex des Unternehmens nicht tolerabel gewesen.

Bei der internen Untersuchung der Bavaria-Film wurden unter anderem schriftliche Unterlagen ausgewertet und Gespräche mit Mitarbeitern geführt, die an den Produktionen beteiligt waren. Laut Unternehmenssprecher Sebastian Feuß hätten viele der Interviewten bestätigt, dass sich Wedel respektlos und cholerisch am Set verhalten habe. Wedel hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe stets zurückgewiesen. Das ZDF erklärte bereits im Februar, eine Schauspielerin habe sich nach dem Erscheinen des "Zeit"-Berichts an den Sender gewandt, wolle jedoch anonym bleiben". Das "Zeit"-Magazin hatte im Januar den Stein ins Rollen gebracht, als mehrere Schauspielerinnen ausführlich von ihren Erfahrungen mit Wedel berichteten".

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