Das schreiben die Medien zu Tuchel und dem FC Bayern

Thomas Tuchel heuert nicht bei den Bayern

Es war ein bisschen ruhig geworden um Thomas Tuchel in den vergangenen Wochen.

Das Verhältnis zwischen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge würde auf Facebook wohl mit dem Status "es ist kompliziert" charakterisiert werden.

Nur Hoeneß' abwartende Haltung soll die Verhandlungen mit Tuchel aufgehalten haben. Heynckes will davon aber weiterhin nichts wissen, und es gilt als relativ gesichert, dass er sich mit dem 30.06.2018 wieder auf seinen Bauernhof in der Nähe von Mönchengladbach zurückziehen wird.

"Die Bayern stehen jetzt unter Verdacht, dass sie zu halbherzig, zu amateurhaft ihre Trainerfrage angegangen sind".

Als Kandidaten für den Trainerposten in München werden unter anderen Niko Kovac von Eintracht Frankfurt, Leipzigs Ralph Hasenhüttl, der Hoffenheimer Julian Nagelsmann und Lucien Favre genannt. Sicher ist: Der neue Mann, wer immer er sein wird, ist nur dritte Wahl. Um 15.00 Uhr am Nachmittag trainierten all jene, die nicht bei den jeweiligen Nationalmannschaften beschäftigt sind - unter der Aufsicht von Jupp Heynckes. "Wir müssen uns konzentrieren auf Fußball, darum geht es".

Es wäre vermutlich alles ganz anders gekommen, hätte sich Uli Hoeneß so verhalten, wie er es angekündigt hatte - damals, am 25. November 2016. "Ich bin sicher, dass sie mit einer Lösung schon weiter sind, als viele glauben". Wiederum andere Medien berichten, dass Tuchel auch beim FC Chelsea und sogar bei Real Madrid auf der Liste stehen soll. Am 31. Juli wurde dann überraschend Hasan Salihamidzic aus dem Hut gezaubert.

Die Münchner befinden sich derzeit auf der Suche nach einem Nachfolger für Jupp Heynckes. Hoeneß hat seinen Freund falsch eingeschätzt - geradezu unfassbar. Hier tauchte ein Foto von ihm in Dandy-Aufmachung aus New York auf und da eins mit Rollkoffer auf irgendeinem Flughafen, gern versehen mit dem Hinweis, er statte seinem neuen Klub gerade einen Antrittsbesuch ab.

Am Freitag soll es an der Säbener Straße hektisch gewesen sein, heißt es. Doch seit Sonntag scheint klar, dass es kein Engagement Tuchels in München geben wird. Und so strukturiert, wie Lahm zu denken pflegt, wäre ihm zuzutrauen gewesen, dass er Plan A, B und C gehabt hätte. Eines steht zumindest fest: Die Münchner Frage mit dem T wird die Bundesliga - ob man will oder nicht - noch eine Weile beschäftigen. Andererseits gelten Hopp und Hoeneß als dicke Buddies.

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