Harte Strafen für Drahtzieher des Kricket-Skandals

Cameron Bancroft Nationalspieler der australischen Kricket-Mannschaft

Johannesburg. Ein ungeheuerlicher Betrugsversuch bei Weltmeister Australien hat die vermeintlich heile Kricket-Welt in Aufruhr versetzt.

Beim Testspiel gegen Südafrika war auf Fernsehbildern zu sehen, wie Bancroft den Ball mit Klebeband manipulierte, um ihn griffiger zu machen - ein Skandal, auch außerhalb des Sports. Kricket ist in Australien - wie in anderen Ländern, in denen Großbritannien früher Kolonialmacht war - äußert populär.

Bei den Konkurrenten sind die Australier ohnehin nicht beliebt, schon häufiger gab es Vorwürfe über unsaubere Methoden und ungebührliches Verhalten. Am gleichen Tag war er auch noch in einem Treppenhaus des Stadions in eine Schlägerei mit dem Südafrikaner Quinton de Kock verwickelt. In Australien sind die Menschen nun beschämt.

Am Mittwoch reagierte der Verband Cricket Australia (CA). Smith, einer der besten Schlagmänner der Geschichte, wurde wie Warner für zwölf Monate gesperrt, Bancroft für neun. Angesichts seiner Ein-Jahres-Sperre könnte seine internationale Kricket-Karriere beendet sein. Chefcoach Darren Lehmann, der angeblich nichts gewusst hat, bleibt vorerst unangetastet.

Und das dürfte noch nicht das Ende sein. Außerdem hat Warner bereits die erste Kündigung eines Werbevertrags erhalten. Die indische Profiliga wird sie ebenfalls sperren.

Was die drei Verschwörer angerichtet haben, "ist nicht leicht messbar", sagte CA-Präsident James Sutherland.

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