"Pep überschätzt sich": Müller-Wohlfahrt teilt gegen Guardiola aus

Müller-Wohlfahrt packte bei Lanz Details über die Trennung vom FC-Bayern aus

Jetzt legt der Mediziner beim "ZDF"-Talk von Markus Lanz nach - schließlich warf der heute 75-Jährige als Teamarzt die Brocken hin, Jupp Heynckes holte ihn zurück".

Als "nicht nur ungewöhnlich, sondern überflüssig" hatte Karl-Heinz Rummenigge die Abrechnung von Teamarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt mit Pep Guardiola bezeichnet. Neben einen Einblick in seine Art der Behandlung seiner Patienten blickte er auch zurück auf das, was sich im April 2015 zugetragen hatte. Einen Tag nach der 1:3-Niederlage im Viertelfinale der Champions League beim FC Porto hatte Müller-Wohlfahrt nach fast vier Jahrzehnten als Mannschaftsarzt hingeschmissen.

So kam es immer wieder zu lautstarken Auseinandersetzungen mit Guardiola. So etwas hatte der Arzt noch nicht erlebt. "Nach einer Niederlage spricht man nicht in der Kabine über Schuld". Der Schritt, den FC Bayern zu verlassen, sei unumgänglich gewesen. "Das konnte ich mir nicht gefallen lassen".

Müller-Wohlfahrt: "Pep überschätzt sich".

Müller-Wohlfahrt führte aus: "Er hat gemeint, er kann mich zum Befehlsempfänger machen". Zum katalanischen Supertrainer pflegte Müller-Wohlfahrt bekanntlich von Beginn an kein Super-Verhältnis, aus dem dann binnen kürzester Zeit ein Nicht-Verhältnis wurde. Ich hatte Rückhalt im Verein, Rückhalt bei der Mannschaft. Er wolle sich nicht anmaßen über dessen Fähigkeiten als Trainer zu urteilen, "aber des Medizinische wurde von ihm vollkommen vernachlässigt". Es ging ihm nicht um Gesundung der Spieler, sondern nur um Schmerzfreiheit. "Er hat sich selbst überschätzt, er meint, er weiß alles besser, aber ich war ihm zu groß, ich hatte einen wunderbaren Status im Verein".

Erst im November letzten Jahres kehrte Müller-Wohlfahrt zu den Bayern zurück.

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