Orozco-Estrada wechselt zu Wiener Symphonikern

Andres Orozco Estrada folgt Symphoniker Chef Philippe Jordan. AP

Die Wiener Symphoniker berufen den gebürtigen Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada als neuen Chefdirigenten. Dann wird er Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Die Worte kommen nicht von ungefähr: Orozco-Estrada, 1977 in Medellín geboren und in Wien ausgebildet, hat sich in Österreich bestens eingeführt.

Zum Ende seines Vertrages wird Orozco-Estrada dann sieben Spielzeiten das hr-Sinfonieorchester dirigiert haben. Der 40-Jährige ist zur Zeit auch noch Musikdirektor beim Houston Symphony Orchestra und Erster Gastdirigent im London Philharmonic Orchestra.

Seit 2006 hat Orozco-Estrada auch mehrmals die Symphoniker geleitet und hat mit Philippe Jordan einen geschmeidigen Übergang vereinbart: Als designierter Chefdirigent steht er den Symphonikern bereits ab Herbst 2020 verstärkt zur Verfügung, wenn sein Amtsvorgänger bereits an der Staatsoper gebraucht wird. "Ganz besonders verbindet uns mit ihm der Ansatz, die Wiener Klangkultur frisch und aufgeschlossen weiter zu entwickeln". Es sei ihm ein Anliegen, in den kommenden Jahren eine noch engere Beziehung zum Publikum aufzubauen.

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