Wie Daimler und BMW sich gegen Uber rüsten

Wie Daimler und BMW sich gegen Uber rüsten

"Man kann sich also gut vorstellen, dass mit der Fusion Car2Go und DriveNow vielleicht nur ein Zwischenschritt erreicht wurde, denn für Li Shufu könnte es sehr viel Sinn machen, die neue Gesellschaft mit Cao Cao zu vereinigen".

Das Ziel: Kosten drücken, schnelles Wachstum - und nicht zuletzt eine Kampfansage an Fahrdienstleister wie Uber. Daimler und BMW halten je 50 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen, wie beide Konzerne mitteilten.

Die beiden klassischen Autohersteller wollen gemeinsam zu einem der weltweit größten Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen aufsteigen. Dazu kommen Fahrdienstvermittler wie mytaxi, ein Parkdienst, ein Elektroauto-Ladedienst und die App moovel, über die verschiedene Mobilitätsangebote vernetzt sind. "Mit dieser Allianz erleichtern wir unseren Kunden den Einstieg in die emissionsfreie Mobilität der Zukunft", erklärte BMW-Chef Harald Krüger. Vorbehaltlich der Prüfung und Freigabe durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden planen die BMW Group und die Daimler AG, ihre bestehenden Angebote für On-Demand Mobilität in den Bereichen CarSharing, Ride-Hailing, Parking, Charging und Multimodalität zusammenzuführen und künftig strategisch weiter auszubauen. Diese Dienste kommen nach Unternehmensangaben zusammengerechnet auf dutzende Millionen Kunden weltweit. Der Zusammenschluss bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden. Bei Mobilitätsdiensten ist Größe entscheidend, um profitabel zu arbeiten.

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