Mehr Herz an der Grenze:Melania Trump kritisiert Familientrennungen

Casa Padre eine Einrichtung für die Kinder der illegalen Migranten in Texas Weil zu viele Kinder hier untergebracht werden müssen wurde eine Zeltstadt vor dem ehemaligen Supermarkt-Gebäude aufgebaut

Die Regierung teilte am Freitag mit, dass allein zwischen dem 19. April und dem 31. Mai insgesamt 1995 Kinder von ihren Eltern getrennt wurden.

Die US-Behörden haben im Zuge der rigorosen Einwanderungspolitik von Präsident Donald Trump schon vor Monaten damit begonnen, alle Menschen, die illegal die Grenze überqueren, festzunehmen. Mit Blick auf Dutzende Kinder, die im Süden der Vereinigten Staaten getrennt von ihren Eltern festgehalten werden, ließ sie mitteilen, die USA sollten ein Land sein, das "mit Herz regiert".

Nun hat sich auch die First Lady eingeschaltet: Melania Trump kritisierte die gängige Praxis der US-Einwanderungsbehörden, Migrantenfamilien an der Grenze zwischen Mexiko und den USA zu trennen.

Das Weiße Haus steht hinter dieser Politik - auch wenn eine Beraterin von US-Präsident Donald Trump, Kellyanne Conway, im Sender NBC einräumte: "Niemand sieht gerne Babys, die ihrer Mutter aus dem Arm gerissen werden".

"Frau Trump hasst es zu sehen, wie Kinder von ihrer Familie getrennt werden, und hofft, dass sich die beiden Lager im Kongress endlich auf eine erfolgreiche Einwanderungsreform einigen können", sagte ihre Sprecherin Stephanie Grisham im Fernsehsender CNN.

Sie bezog sich damit auf Angaben des US-Heimatschutzministeriums, wonach in den vergangenen Wochen etwa 2.000 illegal eingewanderte Kinder getrennt von ihren Eltern in Heimen oder Pflegefamilien untergebracht wurden.

"Es ist keine Frage von einigen Tagen oder Wochen, sondern es könnte sich um Jahre handeln", schrieb das Zentrum.

Das 1977 gegründete Zentrum mit Hauptsitz in Los Angeles ist mit der weltweiten Suche nach untergetauchten Nazi-Verbrechern bekannt geworden. Die Einrichtung bemüht sich um die Förderung von Toleranz und kämpft in aller Welt gegen Rassismus, Antisemitismus, Terrorismus und Völkermord.

Die Kinder werden in die eingezäunten Räume gebracht.

Die Praxis ist aber auch in Trumps Republikanischer Partei, die traditionell die Familienwerte hochhält, umstritten. Diese seien für ein geltendes Gesetz verantwortlich, das die Trennungen vorschreibe.

Er weist aber den oppositionellen Demokraten die Schuld zu. Tatsächlich aber gibt es kein US-Gesetz, das die Trennung von Eltern und Kindern an der Grenze zwingend vorschreibt.

Die Praxis sorgt für Kritik in den USA: Demokraten und Aktivisten kritisieren, es sei unmenschlich, die Familien zu trennen. Sie monierte aber den harten Kurs der US-Regierung in diesem Zusammenhang nicht. Die Oppositionsführerin im US-Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, bezeichnet diesen Weg als "beschämend". Viele Amerikaner und Mexikaner demonstrieren außerdem für die Zusammenführung von Eltern und Kindern.

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