Salvini will weitere Rettungsschiffe abweisen - dpa

Italiens Innenminister Matteo Salvini bleibt hart

Italiens Innenminister Salvini hat angekündigt, zwei weiteren Rettungsschiffen deutscher Flüchtlingshelfer die Einfahrt in italienische Häfen zu verweigern. "Diese Leute sollten wissen, dass Italien nicht länger diesem illegalen Einwanderungsgeschäft Beihilfe leisten will".

Salvini will vor allem gegen private Seenotretter vorgehen. Der Innenminister äußerte sich konkret zu zwei Hilfsschiffen: Die beiden Schiffe "Seefuchs" und "Lifeline" warteten vor der libyschen Küste auf ihre "menschliche Fracht, die von den Schleppern zurückgelassen wird". Im Jahr 2017 waren es gut 119.000. Tausende reisen weiter Richtung Österreich und Deutschland. Der Tweet der Helfer war später nicht mehr im Kurznachrichtendienst zu sehen. Stattdessen twitterte Mission Lifeline, Salvini sei "natürlich kein Faschist".

Die Regierung aus Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega hatte zuvor schon dem Rettungsschiff "Aquarius" von der Hilfsorganisation SOS Méditerranée keine Erlaubnis gegeben, in einen italienischen Hafen einzufahren. Das Schiff ist nun unterwegs ins 1500 Kilometer entfernte Spanien und soll am Sonntag im Hafen von Valencia eintreffen.

Der Generalsekretär der Internationalen Föderation der Rotkreuz-und Rothalbmondgesellschaften, Elhadj As Sy, lobte Spanien: "Während andere zur Seite schauen, heißt Spanien diese Menschen willkommen". Neapels Bürgermeister Luigi de Magistris etwa erklärte Anfang der Woche über Twitter, "wenn ein herzloser Minister schwangere Frauen, Kinder, alte Menschen im Mittelmeer sterben lässt, ist der Hafen Neapels bereit sie aufzunehmen".

Die Migranten werden zunächst von knapp 300 Angehörigen des spanischen Roten Kreuzes empfangen und betreut. Kein europäischer Innenminister stehe über dem Gesetz, hieß es in einer per E-Mail verbreiteten Mitteilung der Organisation.

Die drei Schiffe sollen den amtlichen Angaben zufolge nacheinander in Abständen von rund drei Stunden anlegen, um eine bessere Betreuung sicherzustellen.

Auch der italienische Verkehrsminister Danilo Toninelli, der für die heimischen Häfen zuständig ist, schrieb auf Twitter: "Die NGO-Schiffe verfügen über nicht genügend Mittel und Personal, um eine große Anzahl von Menschen zu retten". Salvinis Politik findet indes Zustimmung bei den Wählern: Einer von der Zeitung "Corriere della Sera" veröffentlichten Umfrage zufolge unterstützen 59 Prozent seinen Kurs.

Related:

Comments

Latest news

Tipps für Online Casino Spieler
Online-Casinos haben ihre eigenen Besonderheiten, und dies sollte natürlich beim Spielen berücksichtigt werden. Es wird allgemein angenommen, dass der Erfolg eines Casino-Spiels von Ihrem aktuellen emotionalen Zustand abhängt.

HD Graphics Role In Online Slots Explained
Slots still keep the basics from this very first machine but modern technology has turned them into a major form of entertainment. Considering that the first slot was invented back in 1895, it’s not surprising that things have come a long way since then.

Polen erwacht zu spät und verliert gegen Senegal
Auch danach fanden die Polen kaum ein Mittel und wurden immer heftiger von ihren 15 000 Fans auf den Tribünen ausgepfiffen. Spielgestalter Krychowiak schlug einen Ball von allen guten Geistern verlassen hoch zurück in die eigene Hälfte.

Schweden: Schüsse in Malmö - zwei Tote und vier Verletzte
Wer oder was steckt dahinter? Wie schwer die Verletzungen seien, könne noch nicht gesagt werden, teilte die Polizei am Abend mit. Auch im benachbarten Kopenhagen hatten im vergangenen Sommer wochenlang Gangmitglieder aufeinander geschossen.

Benefits of online casino
Moreover, in some cities casinos are completely banned, and in this case, the cost of the road will be even higher. Also there you can find games such as keno or lotto - which are not very common in traditional institutions.

Other news