Stadtparlament entscheidet über Obelisken

Der Obelisk ist ein documenta-Kunstwerk Ob er in Kassel bleiben darf entscheidet sich nach dem Ultimatum

Nach monatelangem Hin und Her soll in Kassel eine Entscheidung über das documenta-Kunstwerk Obelisk fallen. Dafür gab es aber keine Mehrheit der Stadtverordneten, die stattdessen eine Frist setzten: Der Obelisk solle abgebaut werden, falls es bis zum 30. Juni keine Einigung gibt.

Um den Verbleib des documenta-Obelisken in Kassel wird weiter gerungen. Oft sind es Publikumslieblinge, die über Spenden angekauft werden. Das Stadtparlament entscheidet heute über Ankauf und Standort der 16 Meter hohen Steinsäule.

Nur einen Tag nach Beginn der Spendensammlung und Bekanntwerden des angepeilten Preises von 600.000 Euro schrieb ein Mann mit Farbe auf das Kunstwerk: "600.000 Euro? Seid ihr blöd?" Es folgte eine Debatte über den Wert von Kunst, dann über einen geeigneten Standort. Sie will den Platz für weitere documenta-Ausstellungen freihalten.

Bei einer Spendenaktion in Kassel waren 126.000 Euro für den Ankauf des Obelisken gesammelt worden. Doch Oguibe akzeptierte diese Summe.

Der Künstler hatte zuletzt als Kompromiss vorgeschlagen, den Obelisken vorerst in der Innenstadt zu belassen und später vor das noch in Planung befindliche documenta-Institut an der Uni zu verlegen. Für die Sitzung des Stadtparlaments stehen allein drei Anträge zu dem Kunstwerk auf der Tagesordnung. Die Bandbreite der Forderungen reicht von "Abbauen" bis "Stehenlassen". Was mehrheitsfähig ist, ist nicht erkennbar.

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