MSNBC-Moderatorin Rachel Maddow bricht über Meldung in Tränen aus

Als US-Moderatorin über Trumps Kinder Lager reden soll kann sie nur noch weinen

Eine Meldung über die Trennung von Familien an der US-Grenze hat die bekannte US-Fernsehmoderatorin Rachel Maddow vor laufender Kamera zum Weinen gebracht. Als sie vorlesen musste, dass auch Kleinkinder und Babys von der seit 1996 in Kraft befindlichen Gesetzesregelung betroffen seien, konnte sie ihren Satz nicht mehr beenden.

"Könntet ihr eine Grafik einblenden?", fragte die MSNBC-Moderatorin die Regie, allerdings war keine vorhanden. Sie gab schließlich an einen Kollegen ab mit den Worten: "Tut mir leid, das war's für uns heute Abend. Wir sehen uns morgen".

Kurz nach der Sendung entschuldigte sich die Moderatorin bei Twitter und schrieb, es sei ihr Job, bei einer Live-Sendung sprechen zu können - das habe sie jedoch nicht mehr geschafft.

Die komplette Meldung verschickte sie dann über den Kurznachrichtendienst und fügte hinzu: "Nochmals entschuldige ich mich dafür, den Faden verloren zu haben". Einige Zuschauer hegten allerdings Zweifel an der Authentizität ihres emotionalen Auftritts oder warfen Maddow gar Heuchelei vor. Bilder von verschreckten Kindern bei der Trennung von den Eltern zirkulieren in den Onlinenetzwerken und werden von US-Medien gezeigt.

Die Plattform "ProPublica" veröffentlichte zudem eine Tonaufnahme heftig weinender Kinder von Einwanderern.

Trump sendet in der Debatte unterschiedliche Signale aus. Andererseits verteidigt der Präsident seine harte Linie.

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