Ab November: Trump fordert weltweiten Import-Stopp für iranisches Öl

Der Euro steht unter Druck

Gegen Staaten, die dem nicht Folge leisteten, würden ab dem 4. November Sanktionen verhängt, sagte ein hochrangiger Vertreter des Außenministeriums.

Die USA verlangen von allen Ländern einen Import-Stopp für iranisches Öl.

Der Beamte, der nicht namentlich genannt wurde, gab außerdem an, die USA würden in etwa einer Woche in Gespräche mit anderen Ländern des Mittleren Ostens treten, um sicherzustellen, dass das weltweite Ölangebot nicht betroffen sein werde. US-Präsident Donald Trump hatte im Mai den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran erklärt, obwohl die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigt, dass Teheran die 2015 getroffene Vereinbarung einhält. "Der Grund, warum sie es dennoch machen werden, ist ihre Beziehung zu uns", betonte er. Rund 70 bis 80 Prozent aller Exporterlöse des Iran stammen aus dem Erdölsektor.

Die USA erhöhen in ihrem Streben nach einer weitgehenden wirtschaftlichen Isolation des Iran ihren Druck auf Drittländer.

Das Atomabkommen soll durch Auflagen für den iranischen Atombereich verhindern, dass der Iran Atomwaffen entwickelt. Die Menschen im Iran seien es leid, ständig die Folgen der Politik elitärer Kleriker ausbaden zu müssen. Zugleich setzte Trump die aufgrund des Abkommens ausgesetzten US-Sanktionen wieder voll in Kraft. Nach Überzeugung des Aussenministeriums bekommt die Regierung in Teheran auch den Druck aus der eigenen Bevölkerung über die wirtschaftliche Situation zu spüren. Stattdessen wurde ihm vom Sozialsekretariat nahegelegt, eine Notschlafstelle in Zürich oder eine Flüchtlingsunterkunft aufzusuchen, oder - da die Temperaturen nun wieder wärmer seien - im Freien ein Zelt ...

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