Schweden ist Gruppensieger - International

Janne Andersson

Auch Mexiko ist trotz der Niederlage eine Runde weiter.

Schweden hat Mexiko 3:0 besiegt, aber nach Schlusspfiff gab es nur Grund zum Jubeln: Beide Teams erreichen das Achtelfinale. Durch den 0:0-Pausenstand im Parallelspiel zwischen Deutschland und Südkorea wäre Mexiko momentan noch als Tabellenführer für das Achtelfinale qualifiziert, Schweden aufgrund des direkten Vergleichs mit der DFB-Elf ausgeschieden.

Dementsprechend motiviert und risikofreudig gingen die Schweden nach der Pause ans Werk und trafen in der 50. Minute zum 1:0! Die Mittelamerikaner waren dennoch auch im abschließenden Gruppenspiel in Jekaterinburg gegen Schweden gefordert.

Am Mittwoch kämpft Deutschland bei der WM 2018 in Russland gegen das Aus in der Vorrunde. Vor 33.061 Zuschauern erspielten sich die Schweden eine Vielzahl an Torchancen und sicherten sich hochverdient den Sieg in Gruppe F. Die Mexikaner schafften mit sechs Punkten aber ebenso das Weiterkommen und stehen damit zum siebten Mal in Serie im Achtelfinale einer Weltmeisterschaft.

Das bittere 1:2 in der Nachspielzeit gegen Weltmeister Deutschland schienen die Schweden gut verkraftet zu haben und drängten angriffslustig auf die frühe Führung. Emil Forsberg scheiterte zunächst per Freistoß an Torhüter Guillermo Ochoa (5. Minute). Verwarnungen: 1. (0:13) Gallardo (Foul). 26. Nach einem Fehler im schwedischen Aufbauspiel kam der Ball zu Carlos Vela, der vom Strafraumrand knapp am Pfosten vorbeischoss (17.). Doch Schiedsrichter Néstor Pitana entschied nach Videobeweis auf Ecke - nicht auf Strafstoß. Erst Linksverteidiger Augustinsson (50.) ließ sich die Chance per Volley ebenso wenig entgehen wie Abwehrchef Granqvist (62.) vom Elferpunkt. Schwedens Trainer Janne Andersson protestierte am Spielfeldrand. Sie mussten aber mit ansehen, wie sich ihr Team trotz einer kurzen Drangphase nur mit Glück ohne Gegentor in die Halbzeitpause rettete. Beide Teams starteten ihre Angriffe meist durch das Zentrum, erst nach dem Seitenwechsel änderte sich das - mit Erfolg für die Skandinavier.

Abwehrspieler Augustinsson belohnte den ersten guten Angriff der zweiten Hälfte mit seinem Treffer aus kurzer Distanz. Granqvist (Foulpenalty) 0:2. 74. Zu allem Überfluss traf Álvarez in der Schlussphase noch in das eigene Tor.

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