Laut "Washington Post": USA wollen ihre 35'000 Soldaten aus Deutschland abziehen

Es ist nur eine Routineuntersuchung des Pentagon, dessen Ergebnis noch gar nicht feststeht, aber schon ist von der ganz großen Operation die Rede: "Trump erwägt Militärabzug aus Deutschland", titelt n-tv; ganz ähnlich fragt die Tagesschau: "US-Truppenabzug in Deutschland?" Die "Washington Post" hatte unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen entsprechend berichtet. Die von der "Post" befragten Regierungsmitarbeiter betonten, bei den Überlegungen handele es sich nur im eine interne Prüfung der Möglichkeiten.

Pentagon-Sprecher Eric Pahon wies jede Anregung eines vollständigen oder teilweisen Rückzugs aus Deutschland zurück und bezeichnete solche Kosten-Nutzen-Rechnungen als Routine. Er sei über die Größe der US-Präsenz mit etwa 35.000 aktiven Soldaten verblüfft und soll sich beklagt haben, dass andere Nato-Staaten "nicht fair zur gemeinsamen Sicherheit beitragen oder genug für die Nato zahlen", so die Zeitung.

US-Präsident Donald Trump (links) mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim Dinner im Weissen Haus am 24. April 2018. Ihr Bericht von der Kosteneinschätzung der US-Truppenpräsenz in Deutschland wirbelte heute durch sämtliche Leitmedien. Ein Sprecher des Nationalen Sicherheitsrats dementierte, eine Analyse zu einem möglichen Truppenabzug aus Deutschland angefordert zu haben. Wir sind unseren Nato-Alliierten und der Allianz tief verpflichtet.

Indessen wird aber im Washington Post-Artikel ein anonymer hochrangiger Nato-Vertreter damit wiedergegeben, dass man im Hauptquartier nichts von solchen Abzugsplänen wisse, wohl aber von der Absicht Polens, eine US-Basis im Land mit viel Geld zu fördern (siehe Polen will permanenten US-Stützpunkt anlocken und bietet 2 Milliarden US-Dollar). Es handelt sich um das größte Kontingent außerhalb der USA. Abgesehen von Deutschland und Belgien erhielten demnach auch die Niederlande, Italien, Spanien, Portugal, Luxemburg und Norwegen das Schreiben. In einem Brief an acht europäische Nato-Mitglieder forderte er diese zu höheren Verteidigungsausgaben auf. Die USA geben 3,58 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (GDP) für "Verteidigung" aus.

Derzeit entfallen knapp 72 Prozent der Verteidigungsausgaben in der Nato auf die USA. Trump wird zum Nato-Gipfel am 11. und 12. Juli in Brüssel erwartet.

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