Trumps Weltsicht: US-Präsident bezeichnet EU, Russland und China als "Gegner" | Politik

Trumps Weltsicht: US-Präsident bezeichnet EU, Russland und China als

US-Präsident Donald Trump hat die EU, Russland und China in einem Interview als "Gegner" (englisch "foe") bezeichnet.

Heute trifft sich Donald Trump nach einem Golfausflug in Schottland in der finnischen Hauptstadt Helsinki mit dem russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin, mit dem er nicht nur über die Krim und die Ukraine sprechen will, sondern auch über russische Politikeinflussnahmevorwürfe, den Syrienkrieg und darüber, wie sich die Zahl der Atomwaffen auf der Welt verringern lässt. In der Sendung "Face the Nation" des Fernsehsenders CBS, das am Sonntag ausgestrahlt wurde, sagte Trump, seiner Ansicht nach hätten die USA "viele Gegner". Trump begründete diese Aussage besonders mit aus seiner Sicht unfairen Handelspraktiken der Europäer. Er griff erneut insbesondere Deutschland an. Die Bundesrepublik trage nicht ausreichend zur Verteidigung innerhalb der Nato bei. Deutschland lasse Millionen in die Kassen derer fließen, vor denen die USA die Deutschen schütze. Von diesem amerikanischen Präsidenten dürfe man sich nicht unter Druck setzen lassen.

EU-Ratspräsident Donald Tusk hat Trump kategorisch widersprochen. "Man würde jetzt nicht unbedingt an die EU denken, aber sie sind ein Feind". "Amerika und die EU sind beste Freunde", schrieb Tusk am Sonntag auf Twitter. Wer sie als Gegner bezeichne, verbreite Falschmeldungen. EU-Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans twitterte in der Nacht zu Montag: "Deine besten Freunde als Feinde zu bezeichnen, macht nur deine wirklichen Feinde glücklich". Auch in der Europäischen Union und der Nato gibt es Befürchtungen, dass Trump, ein erklärter Kritiker dieser Organisationen, sich vorschnell Putin annähern und ihre Position untergraben könnte. Die Europäer werden Amerika niemals aufgeben, weil Amerika uns niemals aufgab.

Die Nahostpolitik der Europäischen Union, die sich im Konflikt Iran/Israel wesentlich weniger deutlich auf die Seite Israels schlägt, als die USA dies tun, ist ihm ein Dorn im Auge. Trump befürwortet inzwischen offen einen "harten" Brexit, Euroskeptiker wie Großbritanniens Ex-Außenminister Boris Johnson, der britische Rechtspopulist Nigel Farage und Ungarns rechtskonservativer Regierungschef Viktor Orban zählen zu Trumps engen politischen Verbündeten. Nach deutschen Angaben sind es 23 Prozent.

China sei ein "wirtschaftlicher Gegner, aber das heisst nicht, dass sie schlecht sind".

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