Hongkonger Polizei schießt auf Demonstranten

Massive Polizeigewalt in Hongkong

Laut der "South China Morning Post" wurde er ins Spital gebracht und operiert. Der 21-Jährige war am Morgen an einer von Demonstranten blockierten Kreuzung von einem Polizisten angeschossen worden.

Die Proteste hatten sich nach dem Tod eines Studenten am Freitag erneut verstärkt. Dabei kommt es immer wieder auch zu massiven Ausschreitungen.

In Hongkong ist es am Montag erneut zu schwerer Gewalt zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Der junge Mann fällt zu Boden und wird von zwei Polizisten fixiert.

Hongkong - Fünf Monate nach Ausbruch der Anti-Regierungsproteste in Hongkong nimmt die Gewalt kein Ende: Nachdem am Montagmorgen erneut ein Demonstrant von einem Polizisten angeschossen und in den Oberkörper getroffen worden war, spielten sich in der chinesischen Sonderverwaltungsregion teils chaotische Szenen ab.

Ein Polizist, der bei Protesten am Sonntag im Einsatz war, richtete seine Dienstwaffe aus nächster auf den 21-Jährigen. Es kommt zu einem Handgemenge zwischen den beiden Männern. Die Protestierenden blockierten an mehreren Orten in der Stadt Strassen, legten Feuer und warfen mit Pflastersteinen. Als der Demonstrant auf den Polizisten zugeht, feuert dieser auf den vermummten Demonstranten. Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein. Verantwortlich dafür seien die illegalen Taten der "Randalierer" gewesen.

Joshua Wong, eines der bekanntesten Gesichter der Demokratiebewegung, forderte ein Ende der Polizeigewalt.

Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam erklärte, die Gewalt der Demonstranten überschatte deren Forderung nach Demokratie. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht zu den Schüssen.

Bereits zum dritten Mal hatte ein Polizist im Rahmen der Anti-Regierungsproteste abgedrückt. Der 22-Jährige war seinen schweren Verletzungen erlegen, nachdem er vergangene Woche am Rande von Protesten von einem Parkhaus gestürzt war. Sie kritisieren einen wachsenden Einfluss der Pekinger Führung auf die ehemalige britische Kronkolonie. Auslöser der Proteste waren ursprünglich die kontroversen Pläne der Regierungschefin für ein Auslieferungsgesetz. Die Furcht wächst, dass China aggressiv eingreifen könne.

Die Regierung lenkte schließlich ein und kassierte das Gesetz wieder ein. Auch der Rücktritt von Regierungschefin Lam gehört zu ihren Forderungen. Anders als die Menschen in der kommunistischen Volksrepublik genießen die sieben Millionen Hongkonger Meinungs- und Versammlungsfreiheit, fürchten aber zunehmend um ihre Freiheitsrechte.

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