Bayern München - Hoeneß appelliert wegen Coronavirus an Gesellschaft

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"Zu gegebener Zeit wird der Vorstand auf den Aufsichtsrat mit einem Vorschlag zukommen, das wird sicherlich jetzt irgendwann zeitnah geschehen", sagte der ehemalige Präsident und Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern zugeschaltet beim "Sport1 Doppelpass".

Der frühere Bayern-Chef lobt die deutschen Politiker, die derzeit "einen sensationellen Job machen". Hoeneß abschließend: "Jetzt aber muss jeder begreifen, um was es geht: Wir haben mit Corona ein Problem, das uns alle betrifft und die Welt verändern wird".

Natürlich äußerte sich der 68-Jährige auch zur aktuellen Krise durch die rasche Verbreitung des Coronavirus. "Dafür ist es jetzt notwendig, dass jeder Bürger auf der ganzen Welt diszipliniert mitarbeitet, denn für diese Situation gibt es kein Handbuch zum Nachschlagen".

"Wir müssen endlich der Realität ins Auge schauen".

Hoeneß weiter: "In einer Situation, in der man nicht weiß, wie viel Corona-Fälle es morgen oder in einer Woche gibt, kann man doch gar nichts beschließen". Man kann darüber nachdenken, was mit den Verträgen passiert, die am 30. Juni auslaufen. Wir müssen vier Wochen warten, alles auf Null fahren. "Ich halte es für richtig, dass die Bundesliga und die Champions League Priorität haben", sagt das Aufsichtsratsmitglied der Bayern. "Vielleicht müssen wir im Oktober noch aufhören, Fußball zu spielen".

"Das Wichtigste für den Fußball ist ganz klar die nationale Liga". "Wichtig" findet er es, "dass man innehält, wir müssen Geduld haben und entschleunigen, bis die Zahlen der Infizierten runtergehen".

Andere Prognosen hält der langjährige Patron des FC Bayern für unseriös, diese seien "Schaumschlägerei" oder "Scharlatanerie", zudem mache eine EM im Sommer unter den gegebenen Umständen "überhaupt keinen Sinn". Die Großen müssen den Kleinen, Deutschland muss Italien helfen. "Ich kann nicht einen Plan in der Schublade haben, wenn ich nicht weiß, wann der umzusetzen ist".

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