Lufthansa setzt Dividende wegen Corona-Verlusten aus

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596/2014, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Die Lufthansa -Aktionäre bekommen für das vergangene Geschäftsjahr wegen des Coronavirus keine Ausschüttung.

Der bereinigte Konzerngewinn (Ebit) lag 2019 bei 2,026 Milliarden Euro, teilte der Konzern weiter mit.

Die Ausbreitung des Coronavirus beeinflusst die globale Nachfrage nach Flugreisen erheblich. Dies beinhaltet die gestrige Verhängung von Reisebeschränkungen für Passagiere aus der Europäischen Union durch die USA.

Der Konzern muss daher Sach- und Projektkosten senken. In der vergangenen Woche lang die Zahl der Neubuchungen bei den Konzern-Airlines rund 50% unter dem Niveau des gleichen Zeitpunktes im Jahr 2019. Trotz dieser Gegenmaßnahmen erwartet der Konzern, dass das Adjusted EBIT im Jahr 2020 deutlich unter Vorjahr liegen wird. Darüber hinaus verzeichnen die Fluglinien eine deutlich steigende Anzahl von Flugstornierungen. Weiter heißt es von der Lufthansa, man wolle in den kommenden Wochen weitere Flüge streichen, Angestellte in Kurzarbeit schicken und geplante Investitionen aufschieben. Die grundsätzliche Politik des Konzerns, 20 bis 40 Prozent des Nettogewinns auszuschütten, bleibt unberührt. Aktuell verfügt der Konzern damit über liquide Mittel von rund 4,3 Milliarden Euro. Hinzu kämen ungenutzte Kreditlinien von rund 800 Millionen Euro. Weitere Mittelaufnahmen würden derzeit vorbereitet. Unter anderem wolle der Konzern dafür Flugzeugfinanzierungen nutzen. 86 Prozent der Konzernflotte sind im eigenen Eigentum. Am 19. März veröffentlicht das Unternehmen die gesamten Geschäftszahlen für 2019 und gibt einen Ausblick für das laufende Jahr.

CET/CEST Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

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