Katastrophenfall wegen Corona: Das ändert sich ab heute in Bayern

Am Dienstag sollen Bars, Kinos und Schwimmbäder geschlossen werden.

Für all diese Geschäfte werden die Ladenöffnungszeiten ausgeweitet, um den Andrang zu entzerren. Diese Regelungen gelten zunächst bis einschließlich 30. März. "Ich kann nicht versprechen, dass es die letzten Maßnahmen sind", so Söder. "Wir lassen niemanden allein", sagte Ministerpräsident Söder (CSU). Man werde unternehmen "whatever it takes".

In Bayern gilt wegen der Coronavirus-Krise ab sofort der Katastrophenfall.

Zum Schutz der Wirtschaft vor den Folgen der Coronavirus-Krise stellt Bayern ein Hilfspaket in Höhe von zehn Milliarden Euro bereit. Die vier bislang bekannten Todesfälle im Freistaat infolge von Sars-CoV-2 gehörten allesamt zu dieser Risikogruppe. In der Regel wird auch nicht der bayernweite Katastrophenfall ausgerufen, sondern beschränkt auf einzelne Kommunen. Weitere Informationen zum Katastrophenfall hat der BR hier zusammengestellt. Alle Schulen, Kitas und Krippen bleiben zu. Außerdem gilt ein Verbot größerer Veranstaltungen. In Innenbereichen soll es Mindestabstände zwischen den Gästen geben. Er appelliert aber an alle Bürger, sich genau zu überlegen, welche Orte man besuchen wolle. Laut Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) gebe es zur medizinischen Versorgung rund 4000 Intensivbetten in Bayern. Er betonte erneut, dass es bei der Lebensmittelversorgung keine Einschränkungen geben werde. Die Wirtschaft soll mit Milliarden am Leben gehalten werden. Der Eindruck des Reporters: Zwei Drittel der Autorfahrer werden zurückgeschickt. In Mecklenburg-Vorpommern wurden die Maßnahmen auf den Inseln Rügen, Usedom, Hiddensee und Poel schrittweise eingeführt.

Auch Sport- und Spielplätze werden gesperrt. Ebenso Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich. Damit sei zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus eine klare Steuerung mit zentralen Eingriffs- und Durchgriffsmöglichkeiten möglich, so die Begründung.

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