Bayerische Behörden können 46 positive Corona-Tests nicht zuordnen

Corona Test Center am Münchner Flughafen

Die Panne sorgte bundesweit für Empörung, auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) äußerte sein Bedauern. Und das auch dank der Vollmundigkeit bayerischer Regierungspolitiker. Das bayerische Landesamt für Gesundheit arbeite in Kooperation mit der Polizei daran, auch die restlichen positiven Befunde zuzuordnen, sagte die CSU-Politikerin.

Auch nach vier Tagen seien nicht alle positiven Corona-Tests zugeordnet werden. "Zigtausende Dokumente" hätten dafür gesichtet werden müssen, sagte Huml. Wie viele der positiv Getesteten aus Bayern kommen und wie viele aus dem übrigen Bundesgebiet und woher, teilte das Ministerium zunächst nicht mit.

München - Ein Großteil der positiv getesteten Reiserückkehrer konnte bis Sonntagnachmittag erreicht werden. Bei einschlägigen Symptomen werde ein Arztkontakt nach vorheriger telefonischer Anmeldung empfohlen.

Am Mittwoch hatte Gesundheitsministerin Huml eingeräumt, dass die Ergebnisse von 44.000 Tests, die meist an den mobilen Testzentren an Autobahnraststätten von Urlaubsrückkehrern genommen worden waren, noch nicht bei den Betroffenen eingetroffen waren.

Insgesamt erfolgten seit Aufnahme der bayerischen Testungen für Reise-Rückkehrer am 25. Juli nach LGL-Angaben 127 650 Testungen. Die Regierung hatte die Probleme auf fehlende Software und eine unerwartet große Zahl von Freiwilligen zurückgeführt, die sich den Tests unterzogen hatten. Die Staatsregierung habe sich heillos in ihrem Test-Chaos verheddert, sagte FDP-Fraktionschef Martin Hagen am Sonntag. Die Grünen verlangten spitzzüngig, Söder und Huml müssten lernen, "in der Coronakrise absehbare Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und ihr Handeln am Leistbaren und Vertretbaren ausrichten". Das Testchaos dürfe sich nicht wiederholen.

Söder hatte sich schon am Donnerstag öffentlich für die Panne entschuldigt.

Am Donnerstag hatte die Ministerin daraufhin ihren Rücktritt angeboten, Ministerpräsident Markus Söder ließ sie dennoch im Amt.

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