Regeln bei Einreise aus Tirol und Tschechien nicht sofort lockerer

Bild zu Eine Bundespolizistin kontrolliert die Dokumente eines Reisenden

Auch die vom Bundesland angeordnete Quarantäne gilt weiterhin. Damit entfällt für Tschechien und das österreichische Bundesland Tirol auch der Status als Virusvariantengebiet mit Inkrafttreten der neuen Regelungen ab Sonntag (28. März 2021) um 0:00 Uhr. In Tschechien werden mittlerweile "nur" noch Neu-Infektionen im mittleren vierstelligen Bereich täglich gemeldet, der Inzidenzwert liegt dennoch bei 424,7.

Das an Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland grenzende Nachbarland war bisher als einfaches Risikogebiet eingestuft, die niedrigste von drei Risikokategorien. Die Quarantäneregeln ändern sich dadurch nicht.

Eine Ausnahme bildet das Département Moselle.

Seit der Nacht von Samstag auf Sonntag zählt Tirol nur noch als einfaches Risikogebiet. Das wird vorerst auch so bleiben. Auch die verschärfte 14-tägige Quarantäne bleibt zunächst. Darum sollen die stationären Kontrollen an der Grenze zu Deutschland nochmals um 14 Tage verlängert werden. Für Menschen in Grenznähe gelten spezielle Regeln. Einreisende aus Hochinzidenzgebiete müssen sich vorab online anmelden und bereits im Abreiseland einen COVID-19 Test absolviert haben - das negative Testergebnis muss vorgewiesen werden können. Die Risikoeinschätzung in Bezug auf die Ausbreitung des Coronavirus in Ländern und Regionen nehmen das Robert Koch-Institut, das Bundesinnen- sowie das Bundesgesundheitsministerium und das Auswärtige Amt in gemeinsamer Abstimmung vor. Die Einreisebeschränkungen und das Beförderungsverbot fallen dem Sprecher zufolge aber weg.

Auch bei der Einreise gelten zunächst noch strengere Regeln: Wer in den zehn Tagen vor Einreise in einem Virusvarianten- oder Hochinzidenzgebiet war, muss schon bei der Einreise einen negativen Test vorlegen. Erst nach Ostern entfallen diese Folgeerscheinungen der Einstufung in die höchste Risikokategorie. Die Kontrollen an der Grenze zu Tirol sollten ursprünglich noch bis Mitternacht laufen, wurden laut Seehofer aber bereits im Laufe des Tages eingestellt. In Österreich hingegen sind sogar wieder leicht ansteigende Infektionszahlen zu verzeichnen, der Inzidenzwert landesweit liegt bei 247,7 - in Tirol selbst werden aktuell täglich Neu-Infektionen im höheren zweistelligen Bereich gemeldet. Die Testpflicht bei Einreise bleibt also für diese beiden Länder bestehen, bei der Quarantäne gilt dieselbe Übergangsregelung wie bei Tirol. In einem am Wochenende bekannt gewordenen offenen Brief hatten die Bürgermeister von Mittenwald, Garmisch-Partenkirchen, Füssen und Pfronten sowie die Präsidentin des Tiroler Landtags betont, dass die Beschränkungen "eine riesige Belastung für unsere Grenzregion und darüber hinaus" gewesen seien.

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