Johnson & Johnson startet mit Lieferung in der EU

Impfstoff von Johnson & Johnson

Auch in anderen EU-Staaten wird mit Lieferungen in den kommenden Tagen gerechnet. Das Vakzin hat einen großen Vorteil, es genügt eine Dosis.

Die versehentliche Kontamination von 15 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson (J&J) wird indes keine Auswirkungen auf die Lieferung nach Österreich haben. Eine Unternehmenssprecherin erklärte in Neuss, die am Montag gestarteten Lieferungen seien der erste Schritt, "um die Verpflichtung des Unternehmens zur Lieferung von 200 Millionen Dosen an die Europäische Union sowie nach Norwegen und Island im Jahr 2021 zu erfüllen".

Das Ressort ging davon aus, dass - nach derzeitigem Stand - der Lieferplan nun eingehalten wird. Die belgische Impf-Taskforce bestätigte der Nachrichtenagentur Belga, dass bereits für Montag 36.000 Impfdosen von Johnson & Johnson in Belgien erwartet würden. Die für diese Woche Johnson & Johnson voraussichtlich zusagten 16.800 Dosen sollten ebenso eintreffen wie jene 31.200, die für die Kalenderwoche 17 erwartet werden.

Der von der Unternehmenstochter Janssen in den Niederlanden entwickelte Impfstoff ist der vierte, der in der EU zugelassen wurde und verwendet werden kann.

Heute, Dienstag, sind die ersten Vakzine des Herstellers Johnson & Johnson in Österreich eingetroffen.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) prüft jedoch aktuell Thrombose-Verdachtsfälle im Zusammenhang mit Johnson&Johnson-Impfungen. Vier ernsthafte Fälle von Blutgerinnseln seien nach einer Impfung aufgetreten, eine Person sei gestorben.

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