Junge Union mit deutlicher Mehrheit für Söder

Armin Laschet und Markus Söder

Eigentlich hatten sie bis Sonntag eine Lösung präsentieren wollen.

Seit mehr als einer Woche streiten sich Laschet und Söder über die Frage, wer von ihnen als Kanzlerkandidat für die Union zur Bundestagswahl am 26. September antritt. Es sei keine Einladung für eine außerordentlichen Präsidiumssitzung herausgegangen, verlautete aus der CDU. In der Nacht zum Montag berieten beide rund dreieinhalb Stunden in einem Gebäude des Bundestags in Berlin.

Der seit Tagen festgefahrene Machtkampf zwischen Laschet und Söder spitzt sich damit weiter zu. Laut RTL/ntv-Trendbarometer würden in dem Fall von den 27 Prozent, die derzeit CDU oder CSU wählen würden, nur 65 Prozent an ihrer Entscheidung festhalten. Tenor sei gewesen, dass man beide Kandidaten unterstützen werde. In der Fraktion verfügt Söder über beträchtlichen Rückhalt auch unter CDU-Abgeordneten. Die Kreisvorsitzenden bildeten die Basis und deren Meinungsbild ab.

In Niedersachsen beriet am Sonntagabend der CDU-Landesvorstand mit den Bezirks- und Kreisvorsitzenden in einer Online-Sondersitzung über die verfahrene Lage. Der CDU-Kreisverband Alzey-Worms hat sich auf einen Favoriten festgelegt.

Die nicht-öffentliche Schalte sei vor der Sitzung des Bundesvorstands geplant, damit Klöckner und Baldauf das Ergebnis aus Rheinland-Pfalz dann auch einbringen könnten, sagte der Landesvorsitzende der Jungen Union, Jens Münster.

Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) warnte aber vor einer Abstimmung in der Fraktion: "Was wir jetzt brauchen, ist eine gemeinsame Lösung und keine Kampfabstimmung in der Fraktion. Ansonsten drohen Gräben aufgerissen zu werden, die sich nur schwer wieder zuschütten lassen", sagte er der Funke Mediengruppe. Das Gespräch endete aber ergebnislos.

Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet setzte seine Beratungen mit führenden Vertretern seiner Partei fort.

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