Ex-CDU-Generalsekretär: Laschet als Kandidat legitimiert | BR24

Statement von CSU-Chef Söder angekündigt

Der CDU-Bundesvorstand hat in der Nacht zu Dienstag nach über sechs Stunden Debatte für Armin Laschet als Kanzlerkandidat gestimmt. Allerdings erneuerte er sein Angebot, das Spitzenamt zu übernehmen - und wehrte sich gegen Kritik an seinem Vorgehen.

Ein Parteisprecher teilte nach mehr als sechsstündigen Beratungen mit, 31 Vorstandsmitglieder hätten für den CDU-Vorsitzenden und 9 für seinen Kontrahenten, CSU-Chef Markus Söder, gestimmt. Die Frage entscheide die CDU jetzt "souverän", sagte der CSU-Vorsitzende Markus Söder in München. Die CSU ist die nur in Bayern antretende Schwesterpartei von Merkels CDU. Er versicherte: "Wird es Armin, hat er meine volle Unterstützung und die Rückendeckung der CSU". "Darauf kann er sich zu 100 Prozent verlassen". Er werde bei einer Entscheidung der CDU für Laschet keinen "Groll" hegen, erklärte er am Nachmittag. "Wir sind die kleinere Schwester und können uns nicht überheben". Neun stimmten für Markus Söder (CSU), 6 enthielten sich. Für Armin Laschet die letzte Chance, denn weder bei der Basis - das wäre zum Beispiel eine Kreisvorsitzendenkonferenz -, noch in der Bundestagsfraktion hätte er wohl eine deutliche Mehrheit gehabt. Nun finde die entscheidende Diskussion in der CDU statt.

Dass sich 77 Prozent des Bundesvorstands der CDU für Laschet ausgesprochen haben, reiche als Unterstützung, so Polenz weiter: "Wollen wir mal die Latte für politische Entscheidungen nicht noch höher legen". Er wolle rasch zu den erforderlichen Entscheidungen kommen, sagte er.

Seit vorvergangenem Sonntag hatten sich Laschet (60) und Söder (54) eine zunehmend härter werdende Auseinandersetzung geliefert. "Ob es heute zu einer Abstimmung des Bundesvorstands kommt, wird der Verlauf der Sitzung zeigen", hieß es aus Teilnehmerkreisen, man hat sich virtuell zusammengeschaltet. Es gab aber am Ende keine Einigung. Kramp-Karrenbauer warf Söder den Angaben zufolge vor, sich nicht an die Zusage gehalten zu haben, das Votum der CDU vom vergangenen Montag zu akzeptieren. Zumindest nicht dessen Bundesvorstand, der sich heute Nacht noch einmal zusammengefunden hat, um (womöglich final) über die Kanzlerkandidatur zu entscheiden.

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