Internationale Beziehungen - USA und Russland bereiten Gipfel zwischen Biden und Putin vor

Das Verhältnis zwischen den USA und Russland ist so schlecht wie lange nicht. Der Kreml hatte bisher offen gelassen, ob sich Putin mit Biden treffen werde.

Das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Joe Biden (78) und dem russischen Staatschef Wladimir Putin (68) wird am 16. Juni in Genf stattfinden. Eine Tagesordnung stehe aber noch nicht, hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow zuvor gesagt.

Das Außenministerium in Bern teilte lediglich mit, dass die Schweiz bereit sei, "ihre guten Dienste anzubieten, wenn diese nützlich und gewünscht sind". Ziel sei es, "Vorhersehbarkeit und Stabilität" in den bilateralen Beziehungen wiederherzustellen. Er wird zunächst am G7-Gipfel in der britischen Region Cornwall vom 11. bis 13. Juni teilnehmen. Der hatte seitdem offengelassen, ob er die Einladung annimmt.

Beide Seiten haben aber auch ihr Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet. Eine US-Delegation sei zur Vorbereitung bereits nach Genf gereist. Beide Seiten sprachen anschließend von einem "konstruktiven" Treffen.

Das Verhältnis zwischen Washington und Moskau ist höchst belastet. Damals soll Moskau Österreich als Ort für das erste Treffen Putins mit dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump präferiert haben. Mitte März antwortete er in einem Fernsehinterview auf die Frage, ob er Putin für einen "Mörder" halte, mit "Das tue ich".

Scharfe Kritik wurde in Washington auch an Russlands Rolle im Ukraine-Konflikt und am Vorgehen gegen den inhaftierten Oppositionspolitiker Alexej Nawalny laut.

Im Juni will US-Präsident Biden nach Europa reisen und dabei auch den russischen Präsidenten treffen. Die Regierung in Moskau wies als Reaktion darauf zehn US-Diplomaten aus.

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