Mögliche Brandstiftung: Staatsschutz untersucht Feuer nahe künftigem Tesla-Werk

Beamte der Spurensicherung sichern nach einem Brand Spuren an einem Starkstromkabel in der Nähe der Tesla-Baustelle

Die Stromversorgung war aber nicht unterbrochen. Die armdicken Kabel versorgen unter anderem auch die Baustelle der Autofabrik, die derzeit im brandenburgischen Grünheide errichtet wird.

Die Stromkabel in einem Wald etwa 500 Meter von dem Werk des Autobauers entfernt hatten in der Nacht zu Mittwoch gebrannt.

Es seien nicht nur Stromkabel, sondern auch einige Quadratmeter Waldboden von den Flammen erfasst worden.

Der Staatsschutz der Polizei ermittelt zu einem möglichen politischen Motiv. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen, hieß es. In dem Schreiben einer unbekannten Gruppe hieß es nach Angaben des LKA, sechs Hochspannungskabel seien in Brand gesetzt worden, um die Stromversorgung des Tesla-Geländes zu kappen. "Die Ermittlungsgruppe des LKA ist gerade vor Ort und untersucht den Tatort". Die Polizei geht zudem von mehreren Tätern aus.

Am Mittag tauchte auf der vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Plattform Indymedia ein Bekennerschreiben auf.

Daran schließt sich Kritik an dem Autobauer an. Eine Brandstiftung werde nicht ausgeschlossen, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochvormittag.

"Tesla ist weder grün, ökologisch noch sozial", heißt es in dem Schreiben.

Verantwortlich für den Beitrag zeigte sich die "Vulkangruppe". Einsatzkräfte des Versorgers befinden sich seit den frühen Morgenstunden vor Ort, um den entstandenen Schaden zu begutachten und weitere notwendige Schritte einzuleiten und zu koordinieren, sagte Sprecher Danilo Fox.

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