Nach Schüssen in Espelkamp wurde Täter festgenommen

Amoklage in NRW: Polizei: Zwei Tote nach Schüssen in Espelkamp

Abgesperrter Bereich in der 25.000-Einwohner-Stadt Espelkamp: Auch ein Spezialeinsatzkommando rückte aus.

Die alarmierten Einsatzkräfte trafen an den Tatorten auf einen 48-jährigen getöteten Mann und eine schwerverletzte Frau, die trotz der eingeleiteten Reanimationsmaßnahmen vor Ort aufgrund der Schwere ihrer Verletzung verstarb.

Der mutmaßliche Täter war am Donnerstag nach den tödlichen Schüssen zunächst auf der Flucht. Die Tatorte sollen etwa 100 bis 200 Meter entfernt voneinander liegen. Die ganze Siedlung wirkt ruhig.

Laut Mitteilung der Polizei stammt der Tatverdächtige aus Diepenau in Niedersachsen.

Dort zog die Polizei am Donnerstagnachmittag (17. Juni) zahlreiche Kräfte zusammen. Über die näheren Umstände wird zunächst nichts bekannt.

In Espelkamp in Nordrhein-Westfalen sind am Donnerstagmittag zwei Menschen durch Schüsse getötet worden. Augenzeugen berichten von vier Schüssen, eine Nachbarin will die Polizei gerufen haben. Vor Ort waren auch Spezialkräfte der Polizei im Einsatz. Ein Großaufgebot der Polizei sucht nach dem Täter. Ein zunächst anders lautender Verdacht hatte sich demnach nicht bestätigt.

"Die Beamten haben hier im Bereich eines Wohnhauses eine Person mit Schussverletzungen aufgefunden, und unweit dieser Straße in einer Seitengasse eine weitere Person", so ein Polizeisprecher. Während die Ermittler in den ersten Minuten nach der Tat eine Amoklage befürchteten, gingen sie wenig später von einem Tötungsdelikt aus.

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